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Engelsring wird bis Oktober wieder zum Nadelöhr

Die Ringbauarbeiten im vorigen Jahr waren nur der erste Streich. Der zweite folgt sogleich – nämlich ab diesem Wochenende (20./21. April). Und der dritte Abschnitt kommt im nächsten Jahr. In diesem Sommer aber wird der Abschnitt zwischen Wollweberstraße und der Moorbrücke von Grund auf saniert. Die Moorbrücke ist praktisch „unsichtbar“, befindet sich aber etwa in Höhe der letzten Villa auf der rechten Seite des Rings, verdeutlicht Rolf Sager vom Straßenbauamt Neustrelitz, in dessen Regie diese Baumaßnahme des Bundes auch in diesem Jahr wieder verläuft.
Die Arbeiten sollen bis 31.Oktober beendet sein. Im ersten Abschnitt, der etwa bis August dauern wird, werden die beiden Innenspuren erneuert. Der Verkehr fließt dann auf den beiden Außenspuren. Die Erfahrung des Vorjahres habe gezeigt, dass dieses Prinzip im Großen und Ganzen gut funktioniere, erklärt Rolf Sager.
Allerdings gibt es in diesem Jahr ein großes Zusatzproblem: Bei der Erneuerung der Innenspuren wird es nicht möglich sein, über die Große Wollweberstraße in die Innenstadt hinein oder aus ihr heraus zu fahren. Das gilt bis etwa August.
In dieser Zeit wird jeglicher Innenstadtverkehr über die Zufahrt der Stargarder Straße am Bahnhof laufen müssen. Um möglichen Staus bei der Ausfahrt aus der City vorzubeugen, soll die Zweispurigkeit der Stargarder Straße vom Bahnhof weiter zurück in Richtung Alte Post gezogen werden. Dazu werden Warnbaken aufgestellt, kündigt Rolf Sager an. Bis zu diesem Sonnabend sollen auch auf dem Ring alle Leiteinrichtungen und Sperrungen aufgebaut sein.
Auch für Fußgänger und Radfahrer wird eine Querung des Friedrich-Engels-Rings in Höhe der Großen Wollweberstraße während des ersten Bauabschnitts nicht möglich sein. Die Bushaltestellen an der Lessingstraße werden hinter die Moorbrücke verlegt, in jenen dritten und vorerst letzten Bereich des Engels-Rings also, der erst im kommenden Jahr von Sanierungsarbeiten betroffen sein wird. Die Arbeiten dazu haben bereits begonnen – hier werden bis zum Wochenende Unfallquellen am kaputten Gehweg beseitigt.
Der Engels-Ring muss wegen seines baufälligen Zustands komplett und von Grund auf erneuert werden, erklärt Rolf Sager. Teilweise seien dazu auch aufwendige Arbeiten an den Versorgungsleitungen nötig. Ein Brückenbauwerk werde dieses Mal die Arbeiten nicht verkomplizieren – das sei erst im kommenden Jahr wieder der Fall.
Im Zuge der jetzt anstehenden Arbeiten soll auch die Schillerstraße zum Ring hin geöffnet werden (wir berichteten). Das sei aber erst mit dem zweiten Bauabschnitt geplant, wenn voraussichtlich ab August die beiden Außenspuren saniert werden, kündigt Sager auf Nachfrage an.

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