Sa. 02. Juni 2012
Drucken 
Fußball Amateure von Redaktion

Auf dem Friesensportplatz heißt es „Sekt oder Selters“

Jan Gohlke vom PSV Röbel (rechts), hier als Feldspieler gegen den 1. FC Neubrandenburg II unterwegs, wird morgen wieder seinen Stammplatz zwischen den Pfosten einnehmen. [KT_CREDIT] FOTO: Jens-Uwe Wegner
Jan Gohlke vom PSV Röbel (rechts), hier als Feldspieler gegen den 1. FC Neubrandenburg II unterwegs, wird morgen wieder seinen Stammplatz zwischen den Pfosten einnehmen. [KT_CREDIT] FOTO: Jens-Uwe Wegner
Von unserem Mitarbeiter
Jens-Uwe Wegner

Für die Röbeler Landesliga-Kicker geht es morgen um die Entscheidung im Abstiegskampf. Der Verein baut gegen Penkun auf die Unterstützung der Fans.

Röbel.Für den PSV Röbel geht es morgen ab 14 Uhr in der Fußball-Landesliga Ost um alles oder nichts. Gewinnt die Elf von Trainer Danny Krokotsch ihr Heimspiel auf dem Friesensportplatz gegen den Penkuner SV Rot-Weiß, dann kann sich das Abstiegsgespenst mit auf den Weg nach Penkun machen. Beide Teams haben 25 Punkte, und nur das bessere Torverhältnis von vier Toren trennt Röbel auf dem 12. Platz vom abstiegsbedrohten und vorletzten 13. Platz, den Penkun einnimmt. „Wir haben es selbst in der Hand, durch einen Sieg den Klassenerhalt fast zu sichern“, sagte Danny Krokotsch.
Die Röbeler waren erst in dieser Saison in die Landesliga aufgestiegen und hatten einen super Start hingelegt. Dann aber war dem Team um Kapitän Kay Lampe meist verletzungsbedingt die Puste ausgegangen. Umso wichtiger war am vorigen Spieltag der knappe 1:0-Auswärtssieg gegen den FSV Mirow/Rechlin. „Dieser Sieg war enorm wichtig für uns und hat der Mannschaft wieder Selbstvertrauen gegeben“, sagte Danny Krokotsch, der am Sonntag auf den gesamten Kader zurückgreifen kann. Für Krokotsch ist es eine Herzensangelegenheit, den Abstieg zu verhindern, da er mit gutem Gewissen zur Oberligamannschaft des SV Waren 09 wechseln möchte, wo er als Co-Trainer tätig sein wird. Er ist zwar durch den Warener Aufstieg am grünen Tisch freudig überrascht worden, hätte sich aber noch etwas mehr Bewegung gewünscht. Durch den Aufstieg Warens hätte es in der Verbandsliga nämlich keinen Absteiger geben müssen, aber leider will der TSV Graal-Müritz trotzdem in der Landesliga spielen. „Somit müssen wir wohl bis zum letzen Spieltag mit dem Taschenrechner unterwegs sein“, sagte Krokotsch. Denn sollte der PSV Röbel die Saison doch trotz aller Hoffnungen als Vorletzter der Landesliga Ost abschließen, dann müsste man nach Punkten besser da stehen als die Vorletzten der Staffeln Nord und West. Während in der Staffel Nord der Mulsower SV mit 18 Punkten schon aus dem Rennen ist, kann der Grevesmühlener FC in der Staffel West mit 23 Punkten noch hoffen.
Doch Röbels Trainer Danny Krokotsch will von Rechenspielen nichts wissen. „Entweder gewinnen wir gegen den Vorletzten Penkun oder aber müssen uns die Frage stellen, was wir in der Landesliga suchen“, forderte er sein Team. Er hofft wieder auf viele Zuschauer, die den PSV auf eigenem Platz anfeuern.
Die beiden anderen Landesliga-Vertreter aus der Müritzregion können es morgen entspannt angehen lassen. So tritt die „Zweite“ des Malchower SV (7. Platz, 31 Punkte) um 14 Uhr bei Einheit Strasburg an, und der FSV Mirow/Rechlin (11. Platz, 28 Punkte) reist zum Pasewalker FV.
Bookmark and Share
Lokale Sportnachrichten