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Auf die Fortunen wartet in Berlin eine ganz harte Nuss

Neubrandenburg.Am drittletzten Spieltag dieser Ostsee-Spree-Liga-Saison sind die Handballer vom SV Fortuna ´50 Neubrandenburg beim Tabellen-Zehnten TMBW Berlin gefordert. Eine harte Nuss für die Mannschaft von Trainer Helmut Wilk, denn die Berliner brauchen jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. „Auch wenn wir das Hinspiel deutlich gewonnen haben, mussten wir uns dafür ganz schön strecken. TMBW ist etabliert in der Liga“, sagte Wilk. Der Fortuna-Coach: „Wir brauchen die Punkte genauso wie die Berliner, um in der Tabelle nicht abzurutschen. Die Situation bei uns ist nicht die beste, weil viele Spieler krank, angeschlagen oder beruflich verhindert sind.“
Am Wochenende ist fraglich, ob Michael Zieschang nach seiner Rückenprellung wieder spielen kann. Außerdem plagen sich Tomasz Zaczko, Marcus Deutsch und Tom Gutjahr mit Blessuren herum. „Wir wollen trotzdem die Saison so erfolgreich wie möglich zu Ende spielen und den fünften Tabellenplatz verteidigen“, so Wilk, dessen Team zuletzt zweimal in Folge verloren hatte. Inwiefern die knappe Heimpleite gegen den Doberaner SV für einen Knacks im Selbstvertrauen gesorgt hat, wird sich in Berlin zeigen. Gegen Doberan hatten die Neubrandenburger vor allem in der Offensive ihre Probleme. Tore fielen hauptsächlich durch Einzelaktionen, das Kombinationsspiel lief nicht allzu erfolgreich. Wenn Spielmacher Felix Klepp das wieder besser in den Griff bekommt, dann sollte in Berlin der zwölfte Saisonsieg für die Fortunen drin sein.sth

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