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Bestmarke steht: Malchiner Elf setzt Höhenflug fort

VonMarcus Budniak

Mindestens Platz sechs steht am Ende der Verbandsliga- Saison für die FSV-Fußballer zu Buche. Gegen den FCN II gewinnen die Peenestädter mit 1:0 (0:0).

Malchin.Ohne großen Pomp feierte Fußball-Verbandsligist FSV 1919 Malchin am vergangenen Sonnabend seine Bestmarke. Nach dem 1:0- (0:0)-Sieg über den 1. FC Neubrandenburg 04 II sind die Rot-Weißen Fünfter, nicht mehr von Platz sechs zu verdrängen. Es ist die beste Saison in der Verbandsliga und damit seit Jahrzehnten in der Chronik.
Im ersten Teil der Partie passierte nicht viel vor 51 Zuschauern. Die Malchiner Wechselspieler mischten sich unter die Zuschauer zum Smalltalk. Die komfortable Situation in der Tabelle ließ solche Aktionen zu. Am Ende verteidigte der FCN seine Führung in der Fairplay-Wertung, ließ dem Platzherren die Punkte da.Ein Kampf um Zählbares sieht zu diesem Zeitpunkt der Saison anders aus. Stattdessen machte es den Anschein, als schielten beide Teams auf den Fairplay- Pokal, bei dem sie aussichtsreich im Rennen liegen. „Wir haben diese Wertung sicher nicht im Blick. Die Jungs waren mit ihrer Leistung in der ersten Halbzeit selbst nicht zufrieden“, erklärte Malchins Robert Pätzold, der an der Seitenlinie mitfieberte.
Im zweiten Teil nahm das Nachbarschaftsduell Fahrt auf, da der FSV nun mehr Tempo ging. Von den stark ersatzgeschwächten Neubrandenburgern konnte nach torlosen 45 Minuten nicht erwartet werden, dass sie ihre Defensivhaltung aufgaben. Mit Nadelstichen wollten sie zum Erfolg kommen. Priorität hatte es zwei dicke Mittelfeldreihen aufzubieten. Die Routiniers Doss und Bruhn durften bis Mitte der zweiten Hälfte auf einen Punktgewinn hoffen. Chancenlos blieben die Viertorestädter nicht: Köller hatte im ersten Teil eine gute Chance, Dominik Czech aus 18 Metern im zweiten Part. Die von Trainer Jens Harbarg lautstark geforderte Schlussoffensive war aber ein laues Lüftchen.
Auf Malchiner Seite blieben Hannes Jähnke ( 36., 59. 63.) und Tom Rzeszutek (49.) mit ganz dicken Chancen in Erinnerung. Das entscheidende Tor bereitete der aufgerückte Abwehrchef Andres Plagens vor. Nach einem Standard kam er zum Nachschuss, der Rebound landete vor den Füßen von Peter Munkelberg. Der frisch Eingewechselte traf zum 1:0 (74.).

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