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Böse Schlappe für PFV-Elf

Von unserem Mitarbeiter
Eckard Berndt

In der Landesliga haben die Pasewalker Fußballer eine empfindliche Niederlage einstecken müssen. Der Spitzenreiter traf neunmal ins PFV-Gehäuse.

Friedland.Gehörig unter die Räder gekommen ist Fußball-Landesligist Pasewalker FV: Bei Spitzenreiter TSV Friedland unterlag die Mannschaft von Trainer Tino Mundt mit 1:9. Zur Halbzeit hatten die Gäste 1:2 zurückgelegen.
Dabei hatten die Pasewalker durch den 1:0-Führungstreffer in der 2. Minute durch Lukasz Trociuk, der sich in der 38. Minute nach einem Revanchefoul an
TSV-Mann Tino Becker allerdings die Rote Karte einhandelte, einen Start nach Maß. Das war es dann aber auch mit der PFV-Herrlichkeit. In der Folge diktierte der Hausherr das Geschehen. Bis zur 27. Minute musste der TSV-Anhang aber warten, ehe Denis Schmidt per Kopfball die
beiden vor dem Strafraum aufgebauten Viererketten des Gegners zum Ausgleich knackte. Noch vor dem Wechsel erzielte Kuhn schließlich die 2:1-Führung für die Friedländer.
Im zweiten Durchgang ging es Schlag auf Schlag, der PFV sah keinen Stich mehr. Mit einem lupenreinen Hattrick (52., 53., 62.) setzte sich Sturmtank Alexander Bielesch an diesem Tag selbst ein „Denkmal“.
„So leichtsinnig darf man sich nicht präsentieren“, ärgerte sich PFV-Abwehrspieler Rene Rüh über die Gegentore. All das juckte Friedlands Offensive aber nicht im Geringsten. Sie wollten mehr Treffer, und die fielen dann auch: Denis Schmidt (68., 83.) und Matthias Kroll (80., 86.) schraubten das Resultat auf 9:1. Während TSV-Schlussmann Tobias Frank einen geruhsamen Arbeitstag hatte, rückte sein Gegenüber Philipp Kronemann nach der Pause mehr und mehr in den Blickpunkt. Mit einigen tollen Reflexen verhinderte Pasewalks Schlussmann eine zweistellige Niederlage.
„Das Ergebnis ist für mich zu hoch ausgefallen. Denn vor der Pause stellte Pasewalk uns vor große Probleme. Die Rote Karte spielte uns natürlich auch in die Karten. Ich muss der Mannschaft auch ein Kompliment machen. In den zweiten 45 Minuten wurde sicherer, guter Fußball geboten“, sagte Friedlands Trainer Heinz Dahms.
Bittere Mine dagegen bei Tino Mundt. „Die frühe Verletzung von Matthias Rößler zwang uns zum Umbauen der Abwehr und auch der Platzverweis brachte uns voll aus dem Konzept. Unsere derzeitige Personalsituation hat uns große Schwierigkeiten gebracht“, erklärte der Pasewalker Übungsleiter. Mit seiner Mannschaft erwartet er am kommenden Sonnabend nun den Gnoiener SV. Anstoß ist um 14 Uhr.
Der Pasewalker FV spielte mit:
Kronemann, Rachwalski, R. Rüh, Rößler (10. Zimmermann), Jäger, Stahlkopf, Schmidt, Steinhardt, Trociuk, Rodewald, Dolgner

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