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Chemiker nicht zu schlagen

VonGunnar Haffer

Der Fußball-Landesligist Rot-Weiß Prenzlau verliert in Premnitz 0:1.

Prenzlau.Nur 13 Spieler konnte Trainer Wernfried Rauch zum Spiel in Premnitz aufbieten. Dennoch hätte alles früh für seine Elf richtig gut aussehen können. Sebastian Turowski flankte von der Außenbahn toll nach innen auf Marcel Blume, der nach wenigen Schritten abschloss, aber Mario Rotter im TSV-Kasten war auf der Hut (2.).
Ein Freistoßfestival scheiterte dann an der Prenzlauer Defensive. Im Gegenzug ein guter Pass durch die Mitte auf Marcel Urbanowicz. Allein vor dem Keeper schoss er aber unplatziert. Marcel Blume schnappte sich den Abpraller, doch wieder war der Premnitzer Keeper besser (8.). Erneut stürmte Urbanowicz aufs Premnitzer Tor zu, TSV-Kapitän Marian Krause aber klärte. Er schickte Sebastian Kaiser mit Steilpass nach vorn. Dessen Schuss nach Drehung im Strafraum traf nur den Außenpfosten (10.). Danach viel Mittelfeldgeplänkel und viele kleine Fouls. Nur ein Kopfball von Marco Lindemann nach Freistoß ist zu erwähnen. Der Ball landete tatsächlich im Kasten – aber aus Abseitsposition.
Nach der Pause versuchten die Prenzlauer etwas mehr, ein wirkliches Zusammenspiel ergab sich aber noch immer nicht. Nahezu jeder Zweikampf endete mit einem Pfiff des Unparteiischens. Dem Kopfball von Daniel Jankow über das Rot-Weiß-Tor (52.), sein Freistoßkracher wurde abgefälscht und landete am Pfosten (53.). Von rechts brachte wieder Block den nächsten Freistoß nach links auf den langen Pfosten herein. Der Ball wurde quer zurückgeköpft, wo sich Daniel Huxdorf der Bewachung entzog und zum 1:0 traf (57.).
Sebastian Turowski, Stephan Bethke und nun auch Jeromé Schulz trieben das Leder energischer nach vorn. Der Höhepunkt dieses Prenzlauer Anrennens: Nach Vorarbeit von Stephan Bethke verpasste Jeromé Schulz den Ball, vor dem aufgerückten Michael Kraft konnten die Gastgeber noch klären.
Ein für den FSV Rot-Weiß wahrlich glückloses 0:1.

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