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„Das wird ein ganz anderes Fußballspiel“

Von unserem Mitarbeiter
Eckard Berndt

Nach dem großen Kantersieg in Malchow
hat Landesliga-Spitzenreiter TSV Friedland 1814
morgen den Pasewalker FV zu Gast.

Friedland.Wenn bis morgen nicht wieder der Winter über Fußball-Friedland herfällt, dürfte dem Landesliga-Spiel zwischen dem gastgebenden TSV 1814 und dem Pasewalker FV nichts im Wege stehen (14 Uhr/SR: Thomas Gindler). Dass die Partie stattfinden kann, ist dem Enthusiasmus „fußballverrückter“ TSV-Fans zu verdanken. Rund
30 fleißige Helfer, unter ihnen Sponsoren und Trainer, werkelten auf dem Platz mit Schneeschiebern und anderem Gerät. „So gut es ging, haben wir geräumt. Der Rest, so hoffen wir, taut weg. Es sieht jedenfalls gut für das Spiel aus“, so Coach Heinz Dahms.
Gegen den Tabellenelften aus Vorpommern wird sich für den Spitzenreiter zeigen, wie der klasse 10:1-Kantersieg zuletzt beim Malchower SV 90 II einzuordnen ist. „Da hat alles gestimmt. Da haben wir alles richtig gemacht. Gegen den PFV wird es garantiert ein ganz anderes Fußballspiel“, äußerte Dahms und erwartet einen defensiv eingestellten Kontrahenten, der auf Konter setzt.
Die Tabellensituation der Pasewalker, die wohl mit den Ex-Friedländern René Rüh und Henrik Rodewald anreisen, drückt laut Heinz Dahms nicht deren wahres Leistungsvermögen aus. „Schon im Hinspiel, das wir 4:2 gewannen, mussten wir uns mächtig strecken. Dieses Mal wird es nicht einfacher“, sieht der TSV-Trainer voraus.
Während im Friedländer Offensivbereich personell alles im Lot ist, muss in der Abwehr-Abteilung umgestellt werden. Da wegen einer schweren Knieverletzung Innenverteidiger Robert Linse bis zum Saisonende ausfällt, könnte Edgar Kurzke in die Startformation rücken. Eine Alternative hier wäre auch Kapitän Thomas Stiller, der dann aber als Antreiber im Mittelfeld fehlen würde. Denn auch Matthias Kroll, in Malchow verletzt ausgewechselt, plagt sich mit Knieproblemen. „Seine Einsatzchance ist nicht 100-prozentig. Gegen die Pasewalker wird aber eine schlagkräftige Mannschaft auflaufen“, gibt sich der TSV-Coach zuversichtlich, dass Siegzähler hinzukommen.

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