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Drachenboot-Fahren gegen Gewalt

Griff in die Kiste: Olaf Gundlach (l.) und Detlef Stüwert losen die Startreihenfolge für das Drachen-  bootrennen am Freitag aus. [KT_CREDIT] FOTO: Denny  KLeindienst
Griff in die Kiste: Olaf Gundlach (l.) und Detlef Stüwert losen die Startreihenfolge für das Drachen- bootrennen am Freitag aus. [KT_CREDIT] FOTO: Denny KLeindienst

Neubrandenburg.Vier Boote weniger als im letzten Jahr, dafür zwei zusätzliche Schulen unter den Teilnehmern: Es scheint als würden die Schulen ihre Kräfte bündeln, um bei den diesjährigen Drachenbootmeisterschaften leistungsstarke Teams an den Start zu schicken. Insgesamt 20 Mannschaften und etwa 500 Schüler treten am Freitag in drei Altersklassen gegeneinander an. Dann findet der Wettkampf zum mittlerweile 19. Mal auf dem Reitbahnsee statt.
Der Ausrichter sind die Polizei-Inspektion Neubrandenburg und der hiesige Polizeisportverein. Die Polizei versteht das Drachenrennen als vorbeugende Maßnahme gegen Kinder- und Jugendkriminalität. Das Motto lautet: „Sport statt Gewalt.“ Es gehe bei der Veranstaltung darum, Jugendliche sinnvoll zu beschäftigen, sagt Detlef Bönisch, Polizist und Mitorganisator des Drachenbootrennens. Er fügt an: „Wir ehren auch den Letzten.“ Hauptsache Mitmachen. Darum geht es auch Olaf Gundlach vom Polizeisportverein. Er würde gern noch mehr Jugendliche dafür begeistern, in einen Verein zu kommen. Das sie zumindest am selben Strick ziehen können, werden die Schüler am Freitag beim Mannschafts-Seilziehen beweisen.
Auch in diesem Jahr können sich Aktive und Besucher wieder auf der Ausbildungsmesse umschauen, die die Drachenbootmeisterschaft ergänzt. Neben der sinnvollen Freizeitbeschäftigung sollen den Schülern dort auch Berufsperspektiven aufgezeigt werden.
Beginn ist um 8.15 Uhr, der Eintritt ist frei.dk

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