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Drei Remis in Folge: Hat Görmin das Siegen verlernt?

VonThomas Krause

Einen vermeintlich leichten Gegner haben morgen die Görminer Fußballer zu Gast. Pasewalk hat zuletzt sieben Spiele in Folge verloren.

Görmin.Haben die Görminer Landesliga-Fußballer das Siegen verlernt? Es scheint fast so: Zuletzt spielte die Elf von Trainer Achim Schult dreimal Remis, am Mittwoch gab es im Nachholspiel gegen den Gnoiener SV ein mühsames 1:1.
Das Gegenteil können
die Männer um Torjäger Andreas Bahls bereits morgen Nachmittag beweisen, wenn der arg gerupfte Pasewalker FV seine Visitenkarte in Görmin abgibt (Anstoß 14 Uhr). Der PFV verlor in der Rückrunde alle sieben Partien und befindet sich mittlerweile
in akuter Abstiegsnot. Da scheint die Rolle des Favoriten klar verteilt. Doch davon möchte Schult nichts wissen: „Wir schauen nur auf uns, denn wir haben selbst einige Probleme.“
Görmins Übungsleiter spielt auf die lange Liste der Ausfälle in seiner Truppe an. Gegen Gnoien waren Danny Martens, Frank Schult,
Nico Martens und Thomas
Gaedtke nicht dabei. Ewert und Schultz mussten dazu wegen Verletzungen vorzeitig das Feld räumen, ihr Einsatz morgen ist höchst fraglich. Dafür standen zwar Ron Oberländer und Stefan Damm wieder auf dem Rasen, doch nach ihren Verletzungen sind sie längst noch nicht fit. Dem eigenen Spiel merke man das derzeit an, sagt Achim Schult: „Wir müssen die Mannschaft ständig umbauen.“
Beim 1:1 gegen Gnoien sahen die gut 170 Zuschauer eine schwache erste Halbzeit, in der der Gast dominierte und höher als nur 1:0 hätte führen können. „Gnoien war besser“, sagte Schult, der nach der Pause aber viel Lob verteilte. Denn da entdeckte der Gastgeber seine kämpferischen Tugenden und kam auch zum Ausgleich durch Alexander Schulz.
„Da hat sich die Mannschaft wirklich zusammengerauft, das war schon toll“, sagte der Trainer. Am Ende hätten die Görminer sogar noch gewinnen können, der Ball lag jedenfalls schon im Gnoien-Kasten, nachdem Stefan Damm per Kopf getroffen hatte. Doch der Assistenztrainer hatte eine Abseitsstellung gesehen. „Höchst fragwürdig“, meinte Achim Schult. Morgen gegen den abstiegsbedrohten PFV hoffen die Görminer, in die Erfolgsspur zurück finden zu können. Wieder im Kader steht auf jeden Fall Kapitän Frank Schult, der am Mittwoch gesperrt war. Das Hinspiel gewann Görmin mit 6:0.
Görmin spielte gegen Gnoien mit:Dräger, Piper, Schultz
(33. Hesse), Damm, Schulz, Michalowsky, Ewert (38. Beringer, 90. Oberländer), Brennecke, Lüttjohann, Meinzer, Bahls

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