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DSV-Abwehr um Pusack steht sicher

VonBurkhard Bock

Die Kreisliga-Fußballer der SG Thomsdorf plagen weiterhin akute Abstiegssorgen. Sie verlieren das Heimspiel gegen den DSV Vietmannsdorf 0:2.

Thomsdorf.Die DSV-Elf stand von Beginn an gut gestaffelt. So entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Da es aber immer wieder zu Ballverlusten kam, konnten kaum echte Torchancen heraus gespielt werden.
Die Thomsdorfer Offensivmühen waren zu schwach. Mit nur einer Spitze (Philipp Liedke) konnte keine Gefahr aufgebaut werden. Die Abwehr der Gäste mit dem erfahrenen Thomas Pusack stand sicher. Aber nach vorn passierte auch hier wenig Positives. Nur bei Standardsituationen war es gefährlich. So bei zwei Eckbällen, als David Benndorf und Marius Reißberg zu Kopfbällen hochstiegen und das Tor knapp verfehlten. Nur in der Schlussminute der ersten Halbzeit sorgte Philipp Liedke mit einem Schuss für Gefahr.
Im zweiten Abschnitt wurden beide Teams aktiver. Als die Gäste einen Eckball erzwangen, verfehlte der aufgerückte Marius Reißberg das Tor nach Zimdarszuspiel knapp (46.). Auch die Gastgeber zeigten unbedingten Siegeswillen, aber viele technische Fehler sorgten immer wieder für Ballverluste.
In einer kleinen Druckperiode der Thomsdorfer gingen aber die Gäste in Führung. Marius Reißberg zog nach innen und schoss. Dabei traf er den Innenpfosten, von wo aus der Ball die Torlinie entlang rollte und sie dann doch überquerte. Dieses 0:1 (64.) brachte dem DSV mehr mehr Sicherheit. Mit dem Druck, jetzt nicht verlieren zu wollen, kamen die Gastgeber schwer zurecht. Zweifellos, sie kämpften, sie blieben aber wirkungslos. Aus einer sicheren Abwehr heraus spielte der DSV konzentriert weiter. Einen schönen Torschuss von Oliver Zimmer parierte der Thomsdorfer Keeper Alexander Dorn mit einer guten Parade und lenkte den Ball über die Latte.
Wenig später dann ein Einwurf von Frank Böttcher, den sich Oliver Zimmer erlief und von der Strafraumgrenze abzog. Dorn war bei diesem platzierten Schuss machtlos – 0:2 (82.). Diesen Vorsprung verteidigten die Gäste bis zum Abpfiff. Da half den Thomsdorfern auch nicht, dass sich Andreas Schramm nun in den Angriff mit einschaltete.
Während die DSV-Elf damit Rang zehn festigte, brachen die Thomsdorfer (14./18 Punkte) weiter dringend jeden Punkt.

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