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„Ein großes Grinsen unterm Helm“

Beim 89. Internationalen Teterower Bergringrennen sicherte sich Dennis Stübe den Pokal des Zweiten.[KT_CREDIT] FOTO: Archiv
Beim 89. Internationalen Teterower Bergringrennen sicherte sich Dennis Stübe den Pokal des Zweiten.[KT_CREDIT] FOTO: Archiv

Heute (14 Uhr Rennen) und morgen (12 Uhr Rennen) heulen sie wieder, die Motoren beim 93. Teterower Bergringrennen. Mit dabei ist auch Lokalmatador Dennis Stübe aus Teterow. Er stellte sich im Vorfeld den Fragen von Peter Stanislawski.

Pfingsten 2012 gab es einen glücklichen und einen unglücklichen Dennis Stübe. Am Sonnabend gewannen Sie die
Clubmeisterschaft, einen Tag später dann die Unaufmerksamkeit im Bergringpokallauf mit einer späteren Disqualifikation. Was sind Ihre Ziele 2013?
Es wäre schön, die Clubmeisterschaft zu verteidigen und in den beiden Hauptläufen aufs Treppchen zu fahren. Aber in erster Linie zählt eine unfallfreie Fahrt.

Vor einem Jahr haben Sie Ihren Rundenrekord aus 2011 als B-Lizenzfahrer auf fast 118 km/h verbessert. Geht es noch schneller?
Das ist schwierig zu sagen, weil es von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist. Zum einen muss die Bahn top sein, das heißt trockene Strecke und wenig Löcher. Und zum anderen braucht man freie Fahrt. Ist das alles gegeben, bin ich sicher, dass der Rundenrekord noch gut ausgebaut werden kann.

Im Rennprogramm steht die Marke „STUHA-GM“ hinter Ihrem Namen. Was verbirgt sich dahinter?
Das ist ganz einfach zu beantworten: STUHA ist die Marke vom Fahrgestell und GM ist die Motorenmarke.

Ohne ein sogenanntes „Team“ kommt heute kein Rennfahrer mehr zu den Veranstaltungen. Welche Personen gehören bei Ihnen dazu?
Mein Team besteht aus meiner Familie. Alle geben mir den größtmöglichen Rückhalt und mein kleiner Sohn extrem viel Kraft. Mein Bruder zum Beispiel ist Mechaniker und der Rest unterstützt mich in organisatorischen Dingen, wofür ich gleich mal Danke sagen möchte.

Was macht Ihnen auf dem Teterower Bergring am meisten Spaß?
Ziemlich tricky ist die Einfahrt in die Nordkurve. Und alles, was dann kommt, ist einfach ein großes Grinsen unterm Helm.

Womit kommen Sie besser klar: Staub oder Nässe?
Nässe mag ich schon ganz gerne, weil ich das vom Fahren mit der Moto-Cross-Maschine noch gut kenne. Für die Zuschauer ist Sonne natürlich top. Aber wenn die Bahn sehr staubig ist, ist das für die Fahrer in Sachen ,gute Sicht‘ manchmal gar nicht so einfach.
Ihr Opa in Teterow sammelt seit Jahrzehnten alle Plakate der Bergringrennen. Wissen Sie das? Und wenn ja, wo werden sie aufbewahrt?
Ich weiß, dass mein Vater seine komplette Garage mit Postern von allen möglichen Rennen tapeziert hat. Da gibt es keinen freien Platz mehr. Ich glaube, die sind es, die Opi gesammelt hat.

Was macht ein Rennfahrer wie Sie nach dem Rennspektakel? Lange schlafen? Ausruhen?
Am Pfingstsonntag gibt es abends immer noch eine kleine Sause mit allen Freunden und Verwandten. Da wird dann schön gegrillt und das Rennwochenende verabschiedet. Montags wird dann entspannt lange liegen geblieben und nachmittags, wenn es das Wetter erlaubt, eine kleine Bootstour auf dem Teterower See gemacht.

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