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Ein Spätstarter ist jetzt in der Turnierleitung aktiv

Cornelia Buß und Heiko Schneider treffen sich einmal im Jahr, immer zum TTT in Neubrandenburg. Da gibt es viel zu erzählen.  FOTO: S. Menzel
Cornelia Buß und Heiko Schneider treffen sich einmal im Jahr, immer zum TTT in Neubrandenburg. Da gibt es viel zu erzählen. FOTO: S. Menzel

VonSiegmund Menzel

Beim Einsatz an der Trasse in der Sowjetunion hat der gelernte Koch Heiko Schneider Tischtennis kennengelernt und sich diesem Sport verschrieben.

Neubrandenburg.Heiko Schneider aus Neubrandenburg spielt für sein Leben gern Tischtennis, hat aber sehr spät mit dieser Sportart begonnen. Immerhin war er bereits 26 Jahre alt. „Ich hatte von 1982 bis 1986 an der Erdgastrasse in der damaligen Sowjetunion gearbeitet, dort spielten wir in der Freizeit Tischtennis“, erinnert sich der 52-Jährige. In dieser Woche gehört er zur Turnierleitung des Tischtennisturniers der Tausend (TTT) in der Neubrandenburger Stadthalle. Der Familienvater nahm eigens für diese Großveranstaltung extra Urlaub.
Der gelernte Koch wurde aber auch als Teilnehmer aktiv. Beim Turnier der Turnierleitung belegte er den neunten Platz. Einen Tag später ging der Neubrandenburger zudem bei den Standortmeisterschaften der Bundeswehr an den Start. Dabei bewarben sich 19 Soldaten und Zivilangestellte um den Titel, darunter eine Frau. Sie sind für diesen Nachmittag freigestellt worden, bereiteten sich in den vergangenen Wochen auch beim Dienstsport auf den Wettkampf vor.
Im Doppel landete der zivilangestellte Koch aus Fünfeichen gemeinsam mit Cornelia Buß vom Betriebsstoffdepot Utzedel bei Demmin auf dem zweiten Platz. Cornelia spiele einen guten Ball, „wir kennen uns schon sehr lange“, sagt Heiko Schneider, der bereits sechsmal für eine längere Zeit im Bundeswehr-Feldlager Kunduz arbeitete. Sein letzter Einsatz erfolgte von Mitte November 2012 bis 16. März 2013.
Standortmeister der Bundeswehr wurde Sven Müller vom Fernmeldebataillon 801 in Fünfeichen. Auf den weiteren Plätzen folgten Andreas Walendy vom Wehrbereichsmusikkorps 1 und Kevin Kreuzberg vom Logistikbataillon 142 in Basepohl. Im Doppel setzten sich Müller/Walendy durch.
Organisator der Bundeswehr-Standortmeisterschaft war Ralf Klein, Sportlehrer Truppe, dabei für den südlichen Bereich Mecklenburg-Vorpommerns zuständig. Beim TTT in der Stadthalle bestünden immer beste Bedingungen, meint er.
Die Teilnahme der Bundeswehr am Tischtennisturnier der Tausend hat Tradition. Damit wird die Vereinbarung zur Kooperation im Bereich Sport zwischen der Viertorestadt und der Bundeswehr des Standortes Neubran-
denburg mit Leben erfüllt.

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