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Einheit Demmin strauchelt beim Schlusslicht

Von unserem Mitarbeiter
Günter Krause

Für die Demminer Handballer gibt es in Crivitz nichts zu holen. Sie befinden sich weiter im Form-Tief.

Demmin.Für die erste MännerMannschaft des SV Einheit Demmin ist in der moment-anen Verfassung scheinbar jeder Gegner eine Nummer zu groß. Innerhalb von neun Tagen traf das Handball-Team aus der Peenestadt zum zweiten Mal auf einen Tabellenletzten, diesmal die SG Crivitz-Banzkow, und verlor am Ende deutlich mit 26:33.
Nach den Begegnungen gegen Einheit schöpft derzeit jede Mannschaft Hoffnung im Abstiegskampf. Vor Ostern war es Greifswald und diesmal die SG Crivitz-Banzkow. Gegen diesen Gegner holten sich die Demminer am elften Spieltag noch die Tabellenführung mit 16:4 Punkten. Heute, nach dem 24. Spieltag, hat Einheit lediglich 24:20-Punkte auf dem Konto und ist Siebter. Ein Grund für diesen Leistungsabfall ist die „Bank“. Mit nur zehn Akteuren ging es zu diesem Auswärtsspiel. Ohne Lindt, Borchardt, Blank, Blejsz und Butzlaff lief das Schmidt-Team im 160 Kilometer entfernten Crivitz auf. Die Gäste begannen stark. Gerade die immer wieder angesprochene Chancenverwertung war in der Anfangsphase kein Thema. Jeder Wurf ein Treffer, allerdings nur bis zum 5:5 nach sieben Spielminuten. Dann wechselte die Führung und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Führung der Gastgeber wurde immer wieder egalisiert. Tomasz Matoszko und Adam Ciemniak waren es, die mit ihren jeweils sechs Treffern bis zur Halbzeit die Spannung und die Hoffnung auf Zählbares hochhielten. Beim Spielstand von 15:14 wurden die Seiten gewechselt.
In der zweiten Halbzeit enteilte der bis dato Tabellenletzte auf 18:14 und brauchte dafür lediglich drei Minuten. Einheit kämpfte, allen voran die beiden Ritzrau-Brüder. Aber auch sie konnten die Niederlage nicht verhindern. Das kräftezehrende Spiel hinterließ Spuren. In der Abwehr fehlte in zahlreichen Situationen die nötige Gegenwehr. Zwischenzeitlich bahnte sich sogar eine totale Blamage an, denn gegen das Schlusslicht lag man mit zehn Toren hinten. Nach
60 Minuten hieß es dann 33:26 für die Hausherren gegen eine Demminer Mannschaft, dieihnen das Leben an diesem Wochenende nicht schwer machte.
Einheit Demmin:Lestmann, Doege – Ciemniak (7), J. Ritzrau (5), Schmidt, Laudien (1), Stöwsand, P. Ritzrau (2), Matoszko (10/4), Eggert (1)

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