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Etwas Wembley-Stimmung bei Haßlebener Platzweihe

Klaus-Dieter Dummer und der hoffnungsvolle Fußballnachwuchs bei der Platzweihe.  FOTO: R. Fehlberg
Klaus-Dieter Dummer und der hoffnungsvolle Fußballnachwuchs bei der Platzweihe. FOTO: R. Fehlberg

VonRainer Fehlberg

Die kleinen Haßlebener Eintracht-Kicker nennen nun eine neue Kleinfeldanlage ihr Eigen.

Haßleben.Als der SV Eintracht die neu errichtete Kleinfeldanlage einweihte, kam auch dort etwas Wembley-Stimmung auf. Und Gäste hatten sich angesagt. Landrat Dietmar Schulze, die Landtagsabgeordneten Henryk Wichmann und Alard von Arnim, die Bürgermeister Bernhard Rengert und Timo Mende aus Haßleben sowie die Verantwortliche der Bürgerstiftung der Sparkasse Uckermark, Christin Schweinsberg, erwiesen den Fußballern ihre Referenz.
Akteure des Tages waren: die Vereinsmitglieder von Eintracht Haßleben um ihre Vorsitzenden Klaus-Dieter Dummer und Uwe Müller, die den Platz komplett in Eigenleistung errichteten, die Bürgerstiftung der Sparkasse Uckermark, die das Projekt finanziell unterstützte sowie vor allem 25 Kinder der Klassen 1 bis 3 der Pestalozzi-Schule Prenzlau und der Puschkin-Schule Boitzenburg. Der Landrat begrüßte alle Akteure, gratulierte den Sportler zu ihrer gelungenen Initiative für den neuen Bolzplatz und zeigte sich in seiner kleinen Rede als absoluter Kenner des uckermärkischen Fußballs.
Die Schülermannschaften lieferten sich dann einen „heißen Tanz“ (à la Wembley) unter Leitung des Nachwuchsreferees Tim Boje. Den Ehrenanstoß führte Landrat Schulze aus, so gekonnt, als ob er jeden Tag nichts anderes mache.
Dann ging's fußballerisch zur Sache „wie bei den Alten“. Schnell erzielten die Prenzlauer den Führungstreffer, aber die Boitzenburger Jungen (und Mädchen) wehrten sich prächtig, erzielten zwei Tore, gingen in Führung und jubelten auch „wie die Alten“. Das Ergebnis spielte am Ende eine untergeordnete Rolle (Prenzlau gewann mit 7:3). Es standen nur erste Sieger und zweite Sieger auf dem Platz. Beide Teams erhielten einen neuen Fußball und wurden mit einem Pokal aus den Händen des Landrates und vom Landtagsabgeordneten Wichmann ausgezeichnet.
Für alle jungen Akteure gab es zum Schluss eine Bratwurst und mehrere Sorten Limo, alles gespendet von Prenzlauer Hotel „Overdiek“. Und auch, wie die jungen Sportler heran- und wegtransportiert wurden, hatte Wembley-Flair: Die Prenzlauer kamen standesgemäß wie Sieger vorgefahren in einem Bus, gesponsert durch den Busbetrieb Jan-Erik Fischer aus Hardenbeck. Die Boitzenburger fuhren mit der örtlichen Feuerwehr, was erstens fetzig war und zweitens auch irgendwie zu Wembley passt.
Zum Schluss gefragt, ob so ein „Endspiel“ in Haßleben bald wieder einmal stattfinden sollte, ertönte ein 25-faches „Ja!“ oder „Hurra!“. Auch das war ein Dank an die Organisatoren, Sponsoren und Helfer des Festes rund um den neuen Bolzplatz.

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