Fr. 17. August 2012
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Fußball Amateure von Redaktion

FCN denkt nicht an Pokal-Schongang

Angreifer Daniel Scheinig (rechts) – hier in einem Testspiel gegen den 1. FC Union Berlin II – kämpft um einen Platz in der FCN-Startelf.  FOTO: Roland Gutsch
Angreifer Daniel Scheinig (rechts) – hier in einem Testspiel gegen den 1. FC Union Berlin II – kämpft um einen Platz in der FCN-Startelf. FOTO: Roland Gutsch
Von unserem Redaktionsmitglied
Roland Gutsch

Der Fußball-Oberligist
1. FC Neubrandenburg 04 macht morgen im Cup-Kick beim Landesliga-Team
des FC Einheit Strasburg keine Experimente.

Neubrandenburg.Pro Spielklasse um zwei Treffer besser sein – mathematisch kommt Eric Meißner, Trainer des Fußball-Oberligisten 1. FC Neubrandenburg 04, seinen Jungs in puncto Zielsetzung für das Landespokal-Erstrundenspiel morgen (14 Uhr) bei der Landesliga-Mannschaft vom FC Einheit Strasburg. „Wir spielen zwei Ligen über dem Gastgeber, also sollten wir mit vier Toren Unterschied gewinnen“, rechnet der 40-Jährige vor. Allerdings: „An erster Stelle steht, dass wir eine Runde weiterkommen. Der Pokal ist mega-wichtig, schon in finanzieller Hinsicht. Und da wir noch nicht in der Euro-League dabei sind, wollen wir eben in diesem Wettbewerb ein Wörtchen mitreden.“
An der Formation vom 0:0-Kick zum Oberliga-Saisonstart beim Brandenburger SC Süd soll nicht groß herumgebastelt werden. Meißner: „Wir probieren nichts mehr aus, sondern gehen die Sache wie ein Meisterschaftsspiel an.“ Womöglich erhält, wer angeschlagen ist, Schonung, und Michael Gaede fehlt aus privaten Gründen – ansonsten sollen aber alle Stammkräfte in Strasburg ran. Auch Stürmer Mohamed Labiadh wird seine Knieprellung bis zum Anpfiff auskuriert haben. Es heißt: Schön im Rhythmus bleiben, zumal am Freitag darauf (24. August/
20 Uhr) zu Hause unter Flutlicht das Oberliga-MV-Derby gegen den FC Anker Wismar ansteht.
Angestachelt, im Training noch stärker auf die Tube zu drücken, ist FCN-Angreifer Daniel Scheinig. „Es war schon ein Schock für mich, in Brandenburg nicht zur Startelf zu gehören. In den 22 Minuten, die ich nach meiner Einwechslung spielen durfte, wollte ich dann was reißen. Aber auch mir ist, wie allen anderen, kein Tor gelungen“, sagte der Neuzugang, der sich in einer „Jetzt-erst-recht“-Stimmung“ befindet. „Ich bin nicht nach Neubrandenburg gekommen, um auf der Reservebank zu sitzen.“
Kollege „Mo“ Labiadh findet die Nullnummer in Brandenburg „richtig ärgerlich, weil wir genug gute Chancen für einen Sieg hatten“.
Sein Coach Meißner will die Auftakt-Partie „nicht niederreden. Wir haben alles richtig gemacht – nur eben kein Tor geschossen.“ An Letzterem werde nun gearbeitet.
Parallel bahnt sich eine Neuverpflichtung bei dem Neubrandenburger Verein an. Philip Behrens (21), einst Rechtsverteidiger im U23-Team von Energie Cottbus, absolviert derzeit ein Probetraining beim Club. „Die Chancen stehen gut, dass er zu uns kommt“, meint Eric Meißner. Behrens hat in Neubrandenburg eine Ausbildung aufgenommen und wohnt auch am Ort.
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