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FCN II rackert für Punkte-Polster

Gut drauf: Die FCN-II-Mannen um Angreifer Oliver Köller (Mitte), der in Schwerin den Siegtreffer erzielte.  FOTO: Roland Gutsch
Gut drauf: Die FCN-II-Mannen um Angreifer Oliver Köller (Mitte), der in Schwerin den Siegtreffer erzielte. FOTO: Roland Gutsch

VonRoland Gutsch
undEckard Berndt

Fußball-Verbandsligist
1. FC Neubrandenburg 04 II
hat morgen den
MSV Pampow zu Gast. Landesliga-Spitzenreiter TSV Friedland 1814
spielt daheim gegen
den SV Traktor Dargun.

Neubrandenburg/Friedland.„Ich gucke in der Tabelle nicht nach oben, sondern nach unten. Denn unser erstes Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt“, sagt Jens Harbarg, Trainer von Fußball-Verbandsligist 1. FC Neubrandenburg 04 II. Mit dem 1:0-Sieg bei Eintracht Schwerin am Maifeiertag hat das Team sein Polster um drei Punkte vergrößert. Und Harbarg „hätte nichts dagegen“, wenn morgen im Heimspiel gegen den MSV Pampow – quasi Spitzenreiter des Tabellen-Mittelfelds – Zählbares hinzukäme (14 Uhr/Stargarder Bruch). Zumal die Pampower zuletzt gegen den Grimmener SV schwächelten (0:1) und die Neubrandenburger die 0:4-Pleite in Stralsund verarbeitet zu haben scheinen.
Im Auswärtskick gegen Eintracht Schwerin war Oliver Köller der Schütze des FCN-II-Siegtores (23. Minute). Zuvor und in der Schweriner Schlussoffensive war die Gäste-Elf einige Male mit dem Glück im Bunde. „Es war die pure Energieleistung von uns. Die ist nun gegen Pampow ebenso notwendig“, verweist Harbarg auch auf die angespannte Personallage.
Landesliga-Spitzenreiter TSV Friedland 1814 will morgen (14 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellenneunten SV Traktor Dargun an der Wiedergutmachung für die 0:4-Pleite in Ueckermünde arbeiten. „Die Niederlage wurde sehr, sehr kritisch ausgewertet. Jetzt fordere ich von der Truppe Leidenschaft, um unsere gute Ausgangsposition nicht leichtfertig aus der Hand zu geben. Wir müssen uns wieder auf die eigenen Stärken berufen“, so TSV-Trainer Heinz Dahms.
Insbesondere die Führungsspieler werden gefordert sein. „Ich bin auf ihre Reaktion gespannt. Ausreden zählen bei mir nicht“, meinte Friedlands Trainer.
Noch beträgt der Vorsprung des TSV 1814 auf Verfolger Einheit Ueckermünde fünf Punkte. Sieben Spiele, die Nachhol-Heimpartie am 9. Mai (10 Uhr) gegen den SV Görmin eingeschlossen, stehen in dieser Saison noch aus. Kadermäßig ist bei den Friedländern alles im Lot. Nur Außenverteidiger Tino Becker muss ersetzt werden – Gelb-Sperre.

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