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Final-Barometer zeigt auf Spannung

Eine große Kulisse – wie hier gegen RB Leipzig – ist den TSG-Kickern um Kevin Weidlich (l.) morgen sicher. [KT_CREDIT] FOTO: M. Schütt
Eine große Kulisse – wie hier gegen RB Leipzig – ist den TSG-Kickern um Kevin Weidlich (l.) morgen sicher. [KT_CREDIT] FOTO: M. Schütt

VonDetlef Granzow
undHans Puckmann

Volle Hütte, tolle Stimmung – die Erwartungshaltung vor dem Pokalendspiel-Schlager TSG Neustrelitz gegen Hansa Rostock ist enorm.

Neustrelitz/Rostock.Eines ist bereits vor dem mit Spannung erwarteten MV-Pokalendspiel zwischen der TSG Neustrelitz und Hansa Rostock sicher: Die Hütte ist voll. Von den 4500 Karten waren gestern nur noch knapp 300 vorhanden. Die äußeren Umstände stimmen also. Und die Spieler von Regionalligist TSG Neustrelitz wollen diesen Tag nicht nur genießen, sondern auch erfolgreich abschließen.
„Wir wissen schon, dass wir gegen Hansa spielen. Aber in der Saison haben wir auch in der Liga gegen favorisierte Teams gespielt und gut ausgesehen. Wenn die Jungs über 100 Prozent gehen, dann haben wir eine Chance“, zeigt sich TSG-Trainer Rastislav Hodul stolz, sein Team ins „Endspiel daheim“ führen zu können. Gestern und heute ist das Training auf die Anstoßzeit 18.30 Uhr gelegt worden. „Wir wollen im Rhythmus bleiben, Spannung aufbauen, aber auch noch taktische Feinheiten trainieren“, so Hodul, der beim Personal die Qual der Wahl hat: „Alle sind fit, jetzt muss ich die richtige Entscheidung treffen.“
Die Gäste aus Rostock schließen ihre Vorbereitung am Mittwoch Vormittag mit einer letzten Trainingseinheit ab. „Nichts großes mehr, nur ein leichtes Anschwitzen. Danach fahren die Spieler über Mittag noch einmal nach Hause“, skizziert Trainer Marc Fascher, dessen 18er-Kader sich von selbst aufstellt. Neben den Langzeitverletzten Mohammed Lartey, Stephan Gusche, Leonhard Haas, Sebastian Pelzer und Ken Leemans fallen mit Torhüter Kevin Müller (Handgelenkverletzung) und Innenverteidiger Kevin Trapp (Knieprobleme) zwei weitere Stammspieler aus. Co-Trainer Steffen Baumgart und Manager Uwe Vester haben die TSG Neustrelitz zuletzt noch einmal in Berlin beobachtet, wissen allerdings nicht, ob die TSG gegen Hansa ähnlich agieren wird: „Natürlich müssen wir erst einmal abwarten, welche taktische Marschroute sie gegen uns wählen. Auf jeden Fall haben die Neustrelitzer schnelle Leute in der Offensive. Auf uns wartet gewiss kein angenehmer Gegner, aber wir werden auch nicht mit schlotternden Knien auflaufen“, erklärt Marc Fascher, der keinen Zweifel daran lässt, dass seine Mannschaft als Favorit ins Finale geht.

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