Nordkurier.de

Freude bei Haff-Fußballern auf den Kick im Waldstadion

Von unserem Redaktionsmitglied
Thomas Krause

Ins „ungeliebte Dargun“ geht es morgen in der Landesliga für die Strasburger Fußballer. Ueckermünde will erstmals in diesem Jahr im Waldstadion auflaufen.

Vorpommern.In der Fußball-Landesliga steht am 18. Spieltag das Spiel zwischen dem SV Görmin und dem Penkuner SV im Blickpunkt.
FSV Einheit Ueckermünde-Blau-Weiß Greifswald (morgen 14 Uhr Waldstadion):Die Haffstädter wollen erstmals in diesem Jahr im heimischen Waldstadion auflaufen. Vereinsmitglieder um FSV-Chef Peter Ruhnau befreiten den Rasen am vergangenen Sonntag vom restlichen Schnee. „Wir wollen unbedingt im Stadion auflaufen. Wenn es jetzt nicht mehr groß regnet, werden wir dort auch spielen“, sagt Trainer Thorsten Bergin.
Gegen Greifswald möchte Einheit den dritten Sieg in Folge, der Trainer warnt aber vor allzu viel Euphorie. „Mit dem 8:0 gegen Mirow hat Greifswald ein Achtungszeichen gesetzt, die können da alle Fußball spielen.“ Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Christian Trottnow und Tommy Deppner, die angeschlagen sind.
SV 90 Görmin-Penkuner SV (morgen 14 Uhr):Mit großen Personalsorgen treten die Penkuner morgen die Reise nach Görmin an. Stichel (verletzt), Wagner und Wolf (beide Arbeit) fallen aus, bei einem nur 13 Spieler umfassenden Kader bleiben Trainer Mario Hopp kaum Alternativen. „Da müssen wir jetzt durch. Wir werden Spieler aus der Oldiemannschaft hochziehen.“ Dennoch fährt der PSV optimistisch zum SVG. „Wir werden versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und dann sehen, was dabei herauskommt“, sagt der Trainer. Für Hopp ist Görmin aber klar der Favorit: „Viele Vereine spielen ja auf einem Level. Görmin ist eine der wenigen Mannschaften, die ihr Spiel 90 Minuten durchziehen können. Und das ist dann der Unterschied, andere können das nur 60, 70 Minuten“, sagt Hopp. Görmins Trainer Achim Schult dürfte sich über das Lob freuen, warnt aber: „Penkun ist eine harte Nuss.“
Traktor Dargun - FC Einheit Strasburg (morgen 15 Uhr):Ins „ungeliebte“ Dargun geht es morgen für die Strasburger Fußballer. „In den vergangenen Jahren haben wir dort nichts geholt, zu unseren Lieblingsgegnern zählt Traktor Dargun wirklich nicht“, sagt Trainer René Schilling mit einem Schmunzeln. Aber auch er weiß, dass jede Serie einmal zu Ende geht. Selbstvertrauen dürften seine Männer jedenfalls genug haben, denn bisher gewann der FCE seine zwei Spiele in diesem Jahr. Schilling weiß die Erfolge gegen Mirow/Rechlin und Karlsburg/Züssow aber einzuordnen: „Wenn man ehrlich ist, muss man sagen, dass es einfach Pflichtsiege waren. In Dargun werden wir sehen, wo wir wirklich stehen.“
Pasewalker FV - Gnoiener SV (morgen 14 Uhr):Kann der Pasewalker FV morgen seine Negativserie beenden? Viermal liefen die Schützlinge von Trainer Tino Mundt in diesem Jahr auf, viermal hagelte es Niederlagen, die teilweise deftig ausfielen. Der PFV kann derzeit seine Personalprobleme nicht kompensieren, gegen Gnoien fehlt nun auch noch Lukasz Trociuk, der gegen Friedland die Rote Karte sah. Das Hinspiel verlor Pasewalk mit 1:2.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×