Februar 18, 2012
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Fußball Amateure von Redaktion

FSV-Coach: „Stimmung ist angespannt“

Robert Manke, Trainer des FSV Reinberg.[RS_CREDIT] FOTO: verein
Robert Manke, Trainer des FSV Reinberg.[RS_CREDIT] FOTO: verein
Reinberg. Das Abstiegsgespenst scheint es sich in der aktuellen Spielzeit der Fußball-Landesklasse II in Reinberg gemütlich zu machen. Der FSV steht nach einer dürftigen Hinrunde mit nur zwei Siegen und zehn Zählern auf einem Abstiegsplatz und droht nach drei Jahren Landesklasse wieder eine Etage tiefer zu rutschen. Über die Ursachen der Misere und die Ziele für die
13 ausstehenden Spiele hat sich Florian Ferber mit Trainer Robert Manke unterhalten.

Was sind für Sie die Gründe für die schwache Punktausbeute Ihrer Truppe in den bisherigen Spielen?
Der Hauptgrund ist unsere Torabschlussschwäche. Wir erarbeiten uns beste Tormöglichkeiten, machen daraus aber kein Tor. Es waren häufig knappe Spiele, wo wir aber auch viel zu viele individuelle Fehler gemacht haben.

Ihre Mannschaft gilt als die jüngste der gesamten Landesklasse II. Ist das ein bewusst gewähltes Modell oder eher einem Mangel an Alternativen geschuldet?
Ich denke, schon ein bewusst gewähltes Modell. In den vergangenen zwei Jahren haben wir sieben junge Spieler an die 1. Mannschaft herangeführt. Die Mischung zwischen jung und erfahren stimmt gut. Alles zusammen braucht aber Zeit um sich zu entwickeln.

In der vergangenen Saison Torjäger Andreas Stuth, vor dieser Spielzeit Marcus Brähmer und Christian Stubbe – die Liste der Abgänge Richtung Altentreptow ist lang. Ärgert es Sie nicht, dass der Nachbar so oft bei Ihnen wildert und diese Reinberger Eigengewächse nun beim aktuellen Tabellenführer für Furore sorgen?
Die Spieler haben sich bewusst aus sportlichen wie auch beruflichen Gründen entschieden ihren Heimatverein zu verlassen. Das ist von uns zu akzeptieren. Für das Erreichen ihrer sportlichen Ziele, wünsche ich ihnen weiterhin viel Erfolg.

Mit Chris Rohloff reift ein nächster vielversprechender Spieler in Ihrem Kader heran, mit acht Treffern Reinbergs bester Torschütze bisher. Was trauen Sie ihm in seiner Entwicklung noch zu?
Als noch A-Jugend-Spielberechtigter ist Chris ein sehr talentierter und wichtiger Spieler für uns. Seine Torbilanz in der Hinrunde lässt sich sehen, aber es hätten auch gut und gerne fünf Tore mehr sein müssen. Er muss im Training mehr an sich arbeiten, mehr Ehrgeiz entwickeln und vor dem gegnerischen Tor noch konsequenter werden.

Sind personelle Veränderungen im Kader geplant? Wenn ja, welche?
Nach längerer Auszeit wird uns Eric Rohloff verstärken. Er passt sportlich wie auch menschlich hervorragend in die Mannschaft. Des Weiteren wird uns der ein oder andere Spieler aus der 2. Mannschaft in Zukunft nun häufiger unterstützen.
Mit welcher Prämisse sind Sie die Vorbereitung angegangen, was muss auf jeden Fall besser werden?
Wir müssen unser Spielsystembesser zur Geltung bringen, die Offensivarbeit verbessern und vor dem Tor viel effektiver werden. Gerade die jungen Spieler müssen konstante Leistungen bringen, damit wir mit viel Selbstvertrauen in die anstehenden Punktspiele gehen können.

Noch ein Satz zur Stimmungslage innerhalb Ihrer Mannschaft: eher Aufbruch oder mehr Untergang?
Die Stimmung ist angespannt, weil die Mannschaft weiß, worum es geht. Wir werden alles daran setzen, unser Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
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