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FSVer bleiben im Drei-Punkte-Rhythmus

Kollektiver Jubel im Malchiner Team nach dem „Dreier“ gegen den RFC.[KT_CREDIT] FOTO: Claudia Budniak
Kollektiver Jubel im Malchiner Team nach dem „Dreier“ gegen den RFC.[KT_CREDIT] FOTO: Claudia Budniak

VonMarcus Budniak

Den dritten „Dreier“ in Folge verbuchen starke Malchiner Verbandsliga-Fußballer gegen Angstgener Rostocker FC. 4:1 (2:0) lautet am Ende die stolze Bilanz.

Malchin.Das größte Lob für Fußball-Verbandsligist FSV 1919 Malchin kam von Leuten, die es einschätzen können. Allzu gern wäre der Rostocker FC mit einem „Dreier“ auf dem Kunstrasenplatz in der Tabelle am FSV Malchin vorbeigezogen. Nach der am Ende deutlichen 1:4-(0:2)-Niederlage gab es Komplimente für den Gegner. „Glückwunsch. Tolle Arbeit, die ihr hier abliefert“, schüttelten die RFCler nach dem Abpfiff die Siegerhände.
Das Duell der Verbandsliga-Urgesteine gab es öfter. Nur einmal blieb der FSV Sieger in den Heimduellen. Am vergangenen Sonnabend wurde es der zweite Erfolg, verdient durch eine starke erste Hälfte sowie eine mitreißende kämpferische Leistung. Schweben darf der FSV Malchin auf seiner eigenen Erfolgswelle, auch weil die Rot-Weißen zunächst Glück hatten. Eric Lucyga hatte eine dicke Chance zum Start. Die Malchiner Abwehr hatte Probleme. Die der Gäste aber auch. Nach einem Ballverlust fand sich das Malchiner Mittelfeld zu einer Attacke, die Fußballkunst andeutete. Am Ende war Nico Libnow frei vor Zöllner und blieb cool. Jähnke netzte einen schweren Fauxpas der RFC-Defensive zum 2:0 ein.
Der FSV machte weiter. Dirk Lucyga, Rostocks Coach, reagierte und brachte den kleinen Roger Achatzi. Der wies nach, schon höhere Ligen gesehen zu haben. Zusammen mit David Laudan, Danny Kambs und Eric Lucyga nahm der 40-Tore-Sturm Fahrt auf. Achatzi besorgte per Kopf das 1:2. Nun wurde das Match heikel. Der FSV war nicht mehr in der Lage das Geschehen auf außerhalb der eigenen Hälfte zu verlagern. Als Netling dann Kambs im Sechzehner traf, hatte der FSV Glück. Ein Elfmeterpfiff wäre nicht unberechtigt.
Doch die Malchiner Abwehr, übrigens in Heimspielen die beste der Liga, selbst Spitzenreiter Sievershagen kassierte acht Treffer und somit einen mehr, hielt. Dann tauchte Tor-Phantom Tom Rzeszutek auf. Eine Flanke von Felix Rümker schaltete die Rostocker Hintermannschaft aus, Rzeszutek setzte zum Flugkopfball an. Mit dem 3:1 drückte der Gast weiter, ohne an seine Chance zu glauben. Malchin konterte. Rümker traf das leere Tor nicht, dafür bewies Joker Jan Niemann Übersicht. Er legte in der 3. Minute der Nachspielzeit für Hannes Jähnke auf. Der machte seinen
3. Doppelpack in Serie.

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