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Greif auf gefährlicher Mission TSG will Punkte bunkern

VonDetlef Granzow

Fußball-Regionalliga: Der Tabellenletzte Greif Torgelow geht mit zwei Auswärtsspielen auf die „Tour der fast letzten Chance“. Die Neustrelitzer Kicker haben
nun zwei Heimspiele.

Neustrelitz/Torgelow.Die Aufgaben für die beiden Regionalligisten – TSG Neustrelitz und Greif Torgelow – könnten unterschiedlicher nicht sein: Die Residenzstädter haben heute (Anstoß 17.30 Uhr) mit Energie Cottbus II und Sonntag mit Optik Rathenow zwei Gegner im Parkstadion zu Gast, gegen die man das eigene Punktekonto durchaus aufstocken kann. Auch als Reaktion auf zwei Niederlagen in Folge. Besonders das 0:3 bei Lok Leipzig wurmt die TSG-Kicker: „Schlechter kann man es nicht machen. Gegen Energie und Rathenow wollen wir in die Erfolgsspur zurück“, lässt TSG-Trainer Rastislav Hodul erkennen, dass sich sein Team heute besser präsentieren will. An Spekulationen, wie viele Punkte zum Klassenerhalt reichen, will sich der Slowake nicht beteiligen: „Ob die magischen 40 Punkte nötig sind, weiß ich nicht. Man muss auch abwarten, was in der 3. Liga passiert – wie viele Absteiger wird es geben?“, so Hodul, der hinzufügt: „Wir sind gut beraten, möglichst viele Punkte zu bunkern und dann auch im Pokal das Beste heraus zu holen. Wir wollen praktisch auf zwei Hochzeiten erfolgreich tanzen.“
Greifs Coach Danny König denkt da eher von Spiel zu Spiel, hofft, dass der Knoten endlich platzt. Viele im Umfeld reden da skeptisch von einer „Mission impossible“. Heute bei Union II (18 Uhr) und Sonnabend bei RB Leipzig (13.30 Uhr) haben die Greifen jedenfalls dicke Bretter zu bohren. „An RB denke ich noch nicht. Bei Union wollen wir uns endlich belohnen“, hat König den Glauben nicht aufgegeben. Seinen Jungs hat er gesagt: „Der da oben sieht schon, dass ihr gut arbeitet. Noch waren wir nicht dran. Ich hoffe, in Berlin sind wir es.“ Damit spielt König auf die engagierte Leistung der Elf in den letzten Partien an. Was fehlt sind Tore und Punkte. Mit seinem Trainerstab bastelte König gestern daran, das System offensiver zu gestalten, um noch mehr Chancen zu erspielen. „Man hat gesehen, dass der Wille im Team vorhanden ist. Und genau so wollen wir uns bei Union präsentieren“, glaubt der Coach an die Chance.

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