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Greif kämpft und holt einen Zähler

Greifs Mittelfeldmann Christoph Stoeter (links) im Luft-Duell mit Energies Djamal Ziane. [KT_CREDIT] FOTO: Andy Bünning
Greifs Mittelfeldmann Christoph Stoeter (links) im Luft-Duell mit Energies Djamal Ziane. [KT_CREDIT] FOTO: Andy Bünning

Torgelow.„Endlich mal ein Spiel, wo bei uns hinten die Null steht“, schmunzelte Greifs Mannschaftskapitän Robert Jager hinterher. Trotzdem ärgerte er sich auch ein wenig, dass es gegen die Zweitliga-Reserve von Energie Cottbus nicht zu mehr reichte als zu einem 0:0-Unentschieden.
„Für uns ist der Punkt gut. Torgelow hat eine starke Leistung gezeigt. Daher bin ich zu frieden mit dem Resultat“, konnte Gäste-Coach Vasile Miriuta mit der Punkteteilung gut leben. Der ehemalige Bundesligaprofi musste besonders in den zweiten Halbzeit um den Teilerfolg bangen. Greif war ganz dicht dran am ersten Sieg in der Rückrunde. Doch die Kugel wollte einfach nicht ins Tor. „In der zweiten Halbzeit konnten wir richtig Druck entwickeln. Aber es war wieder das leidige Thema. Wenn man keine Tore schießt, kann man auch nicht gewinnen“, sagte Trainer Franz-Aaron Ullrich. So köpfte Sasche Rode Sekunden nach Wiederanpfiff übers, statt ins Cottbuser Gehäuse. Den Torschrei hatten die 220 Zuschauer in der Gießerei-Arena nach 64 Minuten schon auf den Lippen. Doch den Kopfball von Denis Novacic kratzte Keeper Gladrow gerade noch so um den Pfosten. In der 77. Minute probierte es Michael Freyer mit einem Flachschuss. Kurz darauf fand Marcel Hegert (79.) auch nicht das Glück des Tüchtigen. Sein Schuss verfehlte das Ziel um Zentimeter. Davor zischte auf der anderen Seite (75.) ein Geschoss von Djamel Ziane knapp über das Gehäuse.
„Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit dem Punkt und der Leistung der Mannschaft. Wir haben gekämpft und alles gegeben“, bilanzierte Franz-Aaron Ullrich. Der Trainer hatte sich aber mehr Torgefahr bei Standardsituationen erhofft.
Torgelow: Greulich – Fomin
(53. Stoeter), Keyser, Mista, Jager – Novacic, Rode (67. Zschiesche) – Hegert, Freyer (78. Kazak) – N’Diaye, Gajewskiabü

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