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Greif ohne Auswärtssieg

BERLIN.Die Überraschung blieb aus. Der Fußball-Regionalligist Torgelower SV Greif verlor sein letztes Saison-Auswärtsspiel beim Berliner AK mit 2:0. Damit bleibt der bereits fest stehende Absteiger ohne einen Sieg in der Fremde. Beim BAK hielten die Torgelower die Partie lange offen. Erst in der 87. Minute traf der Tabellenvierte zur Entscheidung. Burak Altipamark schloss einen Konter zum 2:0 ab. Bis dahin hofften Trainer Franz-Aaron Ullrich und die Mannschaft auf einen Punktgewinn im Poststadion. Die beste Gelegenheit in der Anfangsphase für Greif vergab indes Djibril N´Diaye (9.). Der Senegalese scheiterte an Torwart Patrick Sobtzik. Nach dem Seitenwechsel machte der Berliner AK Nägel mit Köpfen. In der 50. Minute traf Nicolas Hebisch zur 1:0-Führung. „Da haben wir kurz geschlafen“, ärgerte sich Coach Ullrich. Aber Greif war vom Rückstand nur kurz geschockt. Die Gäste drängten in der Folgezeit auf den Ausgleichstreffer. Dass dieser aber nicht fiel, lag an der mangelnden Chancenverwertung. Michael Freyer, Sascha Rode und Christoph Stoeter nutzen ihre guten Möglichkeiten nicht. Insgesamt war im Spiel nach vorn in Berlin mehr möglich gewesen. „Der letzte finale Pass fehlte bei uns heute. Spielen wir diesen besser, kreieren wir noch mehr klare Chancen“, haderte Franz-Aaron Ullrich. Greif hat noch zwei Heimspiele. Morgen ist Lok Leipzig (18.30 Uhr) zu Gast. Am Sonnabend kommt die Reserve des 1. FC Union Berlin II (13.30 Uhr) zum Abschiedsspiel.
TORGELOW: Greulich – Stoe-
ter, Keyser, Mista, Jager – Rode, Hegert - Kazak, Freyer – N’Diaye (83. Georgeff), Gajewski (64. Köpnick)abü

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