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Hannes Jähnke knipst doppelt

Von Andy Bünning

Die Malchiner Kicker
stehen nach dem Auswärtssieg bei der Greif-Reserve
in Torgelow auf Rang
fünf der Verbandsliga.

TORGELOW.Nach dem 1:2-Auswärtssieg des FSV Malchin beim der U23 des Torgelower SV Greif haben beide Serien weiter Bestand. Malchin ist nun seit drei Verbandsliga-Partien ohne Niederlage. Der SV Greif kassierte dagegen die vierte Pleite am Stück.
„Eigentlich wollten wir an die letzten Spiele anknüpfen, wo wir in der Defensive gut gearbeitet haben“, sagte Greif-Coach Frank-Aaron Ullrich nachdenklich nach dem Spiel.
Seine Mannschaft kam schlecht ins Spiel rein. Im ersten Durchgang hatte der FSV Malchin mehr vom Spiel. Greif hatte Schwierigkeiten, sich im Vorwärtsgang durchzusetzen. Lediglich Alexander Allert (12.) hatte eine gute Gelegenheit. Sein Schuss kullerte aber am langen Pfosten vorbei. Die Gäste erspielten sich dagegen mehr Möglichkeiten. In der 39. Minute konnte Hannes Jähnke zum 0:1 Abstauben. Nachdem Torwart Kamil Golebiewski den Fernschuss von Nico Libnow nicht festhalten konnte. „Wir haben dem Gegner bis dahin zu viel Platz gelassen“, haderte Ullrich.
Nach der Pause steigerte sich Greif dann aber und kam zum verdienten 1:1-Ausgleichstreffer. Eser Kazak drückte die Kugel nach einem Eckball ins Tor. Danach agierten die Gastgeber schwungvoller und hatten Möglichkeiten für die Führung. Doch René Thiel (65.) und Eser Kazak (68.) vergaben ihre Chancen. Auf der anderen Seite hämmerte Tom Rzeszutek aus Nahdistanz (69.) die Kugel über das Tor.
Den FSV-Siegtreffer erzielte dann aber Hannes Jähnke in der 81. Minute. Wieder brauchte der 21-Jährige Stürmer nur abstauben, nachdem seine Mannschaftskollegen noch am Greif-Keeper scheiterten. „Da haben wir unsere Defensive vernachlässigt“, ärgerte sich Trainer Franz-Aaron Ullrich.
In der Schlussphase hatten die Malchiner sogar den dritten Treffer auf dem Fuß. Die Konter wurden allerdings nicht konsequent zu Ende gespielt. Greif biss sich auf der anderen Seite die Zähne an der Gäste-Abwehr aus.
„Das war ein verdienter Sieg, weil wir viel Einsatz gezeigten und uns mehr Chancenanteile erspielt haben“, freute sich Übungsleiter Bernd Pierowski.
Der FSV Malchin ist nun nach dem vierten Auswärtssieg auf den fünften Tabellenplatz der Verbandsliga hochgeklettert. Doch der Trainer blickt warnend Richtung Abstiegsplätze. „Da wir nicht wissen, wie viele Absteiger aus der Oberliga runterkommen, ist es wichtig, dass wir den Abstand nach unten halten konnten“, betonte Bernd Pierowski.
Malchin: Wegener – Pätzold,
Hewelt, Plagens, Baumann – Nerling – Meier (88. Gieseler), Budniak, Libnow - Rzeszutek (88. Schudek), Jähnke,

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