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Heimsieg und Torwart-Abschied

VonFlorian Ferber

Marcel Steinke verlässt Fußball-Landesligist Gnoiener SV 24 mit einem Erfolg gegen Strasburg.
Teterow streicht mit der
21. Niederlage die Segel.

Gnoiener SV 24-
FC Einheit Strasburg2:0 (1:0)
Mit einem weitgehend ungefährdeten 2:0-(1:0)-Sieg gegen den FC Einheit Strasburg haben sich die Landesliga-Fußballer des Gnoiener SV 24 am Sonntag vor 170 Zuschauern in die Sommerpause verabschiedet. „In der ersten Hälfte haben die Strasburger ganz gut mitgehalten. Insgesamt war es eine Partie mit vielen Zweikämpfen“, so die Einschätzung von Lutz Schubert aus dem Trainerteam der Warbelstädter.
Dabei gelang Robert Lewerenz aus dem Gewühl heraus kurz vor der Pause die Führung für die Gastgeber. Die kamen mit breiter Brust zurück auf den Rasen und erhöhten nach einem Freistoß in Person von Christian Friedel per Kopf auf 2:0 (81.) So beenden die Gnoiener ihre Saison in der Oststaffel mit einem sehr guten fünften Tabellenplatz. Trotzdem machte sich Wehmut breit, denn vor der Partie wurde GSV-Keeper Marcel Steinke verabschiedet, den es beruflich nach Hamburg zieht. „Das ist ein Verlust für uns und wir werden uns in der Sommerpause nach einem Ersatz umsehen“, erklärte Lutz Schubert. Insgesamt, so der Übungsleiter, sei es aber eine sehr gute Saison gewesen und die stärkste Rückrunde in der Gnoiener Landesliga-Geschichte – mit dem vielleicht besten Spiel vor Wochenfrist gegen Aufsteiger TSV Friedland 1814. „Ein großer Unterschied ist ohne Zweifel das eigene Stadion mit den eigenen Fans. Das ist unser zwölfter Mann“, so Schubert.Gnoiener SV 24: Steinke (80. Lembke); Zapel, Taschkuhn, Tonn, Prengel, Friedel, Millert, Koll (46. Steinbach), Balz, Gugat (83. Meier), Lewerenz

FSV Mirow/Rechlin-
SV Teterow 905:0 (3:0)
Mit einer 0:5-(0:3)-Pleite beim FSV Mirow/Rechlin ist das kurze Landesliga-Intermezzo des SV Teterow 90 am Sonntag zu Ende gegangen. Dabei lagen die Bergringstädter, die extrem ersatzgeschwächt ohne Auswechselspieler angereist waren, bereits nach 25 Minuten aussichtslos mit 0:3 hinten. Beim 0:3 verursachte Teterows Keeper Tino Mietling einen Strafstoß. Nach dem Seitenwechsel legten die zuvor abstiegsbedrohten Kittendorf-Schützlinge zwei weitere Treffer nach und schafften damit den Klassenerhalt. Den Gästen indes bescherte die
21. Niederlage im 26 Saisonspiel die äußerst ernüchternde Rückrunden-Bilanz von einem Zähler.SV Teterow 90: Mietling; Thiel, Gasde, P. Dabbert, Brüsewitz, Schimnick, Schroeder, Latzko, Bosmann, Seemann, Gerdt

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