Di. 21. August 2012
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Laufen von Redaktion

Heißer Burgenlauf am heißesten Tag im Jahr

Der Lauf führte diesmal von der Burg Penzlin zur Burg Stargard.  FOTO: Simone Röhl-Krause
Der Lauf führte diesmal von der Burg Penzlin zur Burg Stargard. FOTO: Simone Röhl-Krause
Von unserem Redaktionsmitglied
Thomas Krause

Der Traditionswettkampf ist in diesem Jahr eine ganz ganz besondere Herausforderung gewesen. Die große Hitze machte den Sportlern zu schaffen.

Penzlin/Burg Stargard.An persönliche Bestzeiten dachte niemand, am Ende ging es bei den meisten Läufern am heißesten Tag des Jahres nur noch darum, anzukommen – egal wie: Die 12. Auflage des Burgenlaufes wird wohl als eines der schwersten Rennen in die Geschichte eingehen. Temperaturen von weit über
30 Grad machten den ohnehin anspruchsvollen 23,9-Kilometer-Lauf für viele zur Tortur, einige Teilnehmer sprachen gar von „grenzwertigen“ Bedingungen. Dennoch – zwar gaben einige Sportler auf der Strecke zwischen Penzlin und Burg Stargard auf, medizinische Hilfe habe aber niemand in Anspruch nehmen müssen, sagte Wettkampfleiter Ortwin Kowalzik: „Das zeigt, dass die Ausdauerläufer gut trainiert sind. Aber natürlich war die große Hitze nicht leistungsfördernd.“
Das machte sich bei den Zeiten bemerkbar. Blieben im Vorjahr noch 42 Frauen und Männer unter der Zwei-Stundenmarke, so waren es diesmal nur 16 Sportler. „Die Hitze war schon belastend, aber ich bin natürlich zufrieden, dass ich hier gewonnen habe“, sagte Silvio Nohke. Der Berliner, der im Juni den Tollensesee-Marathon gewonnen hatte, siegte erstmals beim Burgenlauf, blieb mit 1:37:27 Stunden aber sieben Minuten über seiner Zeit aus dem Vorjahr. Nohke verwies Nils Schmiedeberg (Trifun Güstrow, 1:39:53) und den Neubrandenburger Sven Lindhorst (1:40:59) auf die Plätze. Überhaupt keine Probleme mit der Hitze hatte Anna Izabela Böge vom SV Einheit Ueckermünde, die bei ihrem
ersten Burgenlauf die Damenkonkurrenz in starken 1:47:51 h dominierte und hinterher überglücklich war: „Es ist ein toller Lauf, aber der zweite Teil war richtig schwer.“ Auf den Plätzen folgten die ehemalige SCN-Triathletin Franziska Renner (1:54:38) und Angelika Schlender-Kamp vom Gastgeber HSV (2:02:46).
Die Mannschaftswertung gewann der SV Turbine Neubrandenburg, gefolgt vom HSV. Schnellste Walker zwischen den Burgen waren
Ute Mrozek aus Neustrelitz (3:12:16 Std.) und Jürgen Schlitter (4:14:23, Neubrandenburg).
Mehr Bilder gibt es unter:www.nordkurier.de/sport
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