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Im Schatten der Paris-Favoriten lauert Jo-Wilfried Tsonga

Paris.Für Rafael Nadal ist es nur ein Halbfinale, für Novak Djokovic die größte Herausforderung in Roland Garros: In der Neuauflage des Endspiels aus dem vergangenen Jahr treffen heute die derzeit besten Tennisprofis der Welt zum 35. Mal aufeinander. Im Schatten der Top-Favoriten hofft derweil Jo-Wilfried Tsonga, französische Sportgeschichte zu schreiben. 30 Jahre ist es her, dass Yannick Noah als letzter Franzose den Coupe des Mousquetaires in den Himmel über Paris stemmte.
Zwischen Tsonga und der historischen Chance, das Endspiel zu erreichen, steht heute der Spanier David Ferrer – und selbst Noah, vor dem Turnier noch skeptisch der aktuellen Generation gegenüber eingestellt, traut seinem Nachfolger (fast) alles zu. „Bei allem, was ich bisher gesehen habe, spielt er ein großartiges Turnier. Sehr solide, sehr zielstrebig“, lobte Noah den Weltranglistenachten, der bislang ohne Satzverlust durch seinen Heim-Grand-Slam marschierte und Roger Federer überraschend deutlich eliminierte. „Diesen Sieg hat er sich verdient, er war einfach der bessere Spieler“, sagte Noah.

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