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In der Fußball-Landesklasse wird zum Halali geblasen

MÜRITZREGION.Zur letzten Meisterschaftsrunde wird morgen in der Fußball-Landesklasse angepfiffen. Diesen Jahrgang beenden nun die daran beteiligten vier Müritzvereine ohne Herzklopfen. Eng war es zwar zwischendurch eine Zeit lang für denMSV Groß Plasten, aber „sein“ letztes Aufgebot hat kurz vor Toresschluss den Bock noch umgestoßen. Selbst wenn das morgige Auswärtsduell beim sicherlich aufbegehrenden momentanen Tabellenvorletzten Wesenberg - die Unioner müssen alles auf die letzte Karte setzen - in die Binsen gehen sollte, was nach dem 1:1 in der ersten Begegnung auch noch nicht raus ist, Gefahr droht den Plastenern zum Glück nicht mehr. Sie können unbelastet aufspielen, stellt sich auch ihr Trainer Jörg Schimmel vor, der es in der akuten Personalnot nicht leicht hatte, Lösungen zu finden. „Wir haben das Bestmögliche herausgeholt, mehr ging nicht“, so seine nachträgliche Einschätzung.
Der dritte Tabellenrang für denPSV Röbel ist am Ende aller Ehren wert. Mehr oder weniger war die von Trainer Ronny Ollenburger motiviert ausgerichtete Müritz-Elf durchweg die Saison über auf Tuchfühlung mit den beiden Meisterschaftsfavoriten Traktor Pentz und Kickers JuS, zwischen denen sich übrigens erst am morgigen Schlusstag entscheidet, wer endgültig den Thron besteigt. Wie gesagt, der PSV hat mit 49 Punkten seine Position vor der letzten Partie fest im Griff. Denn dass er sich ausgerechnet vom Absteiger Rot-Weiß Kummerow noch erschrecken lässt, den er schon in der Herbstserie mit 9:0 Toren nach Hause schickte, glaubt wohl niemand ernsthaft.
Die zweite Garnitur des
SV Waren 09 hat ihr spielerisches Leistungsvermögen nicht ausreizen können. Es fehlte letztlich die Kontinuität, um nach ergebnisstarkem Saisoneinstieg ganz „oben“ mithalten zu können. Summa summarum ist sie unumstößlich auf dem 6. Rang angekommen. Das eher günstige Punktekonto aus der Hinrunde hat dabei manche unnötige Niederlage - oder sei`s auch bei wiederholtem Remis - die Gesamtrechnung geschönt. Selbst wenn jetzt noch der 09-Zweiten auswärts in Malchin gegen die FSV-Zweite der Erfolg ausblei-ben sollte, an ihrem Besitzstand dieses Meisterschaftsjahrgangs ändert das nichts. An ihre 38 Punkte reicht die Konkurrenz wie Verfolger SV Chemnitz (33) oder auch derPenzliner SV (31) nicht mehr heran. Fast spaßig obendrein, dass sich von der Ansetzung her ausgerechnet diese beiden Tabellennachbarn noch ins Gehege kommen, bevor die Schlussklappe fällt. Natürlich ist nicht zu übersehen, dass die Chemnitzer als Gastgeber am längeren Hebel sitzen. Doch unabhängig davon bleibt im Rückblick anerkannt, dass der Penzliner SV durchweg den Ehrgeiz aufbrachte, sich der Gegnerschaft kämpferisch entgegenzustellen.ge

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