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Jakubeit-Treffer kaschiert arge Personalsorgen

Der Templiner Christian Feldmann kommt bei einem Versuch des Dribblings ins Straucheln.  FOTO: B. Bock
Der Templiner Christian Feldmann kommt bei einem Versuch des Dribblings ins Straucheln. FOTO: B. Bock

Templin.Sorgen über Sorgen. Ralf Täge, SC Victoria Templin, bekam Schweißperlen auf die Stirn. SC Victoria II stand zur Abfahrt nach Grünow bereit, war aber nicht vollzählig. Victoria III (1. Kreisklasse) für das Spiel gegen den SV Wittstock auch nicht. Da wurde viel telefoniert. Letztendlich konnten nur zweimal elf Spieler aufgeboten werden.
Templin III musste sogar die Hilfe der „Alten Herren“ in Anspruch nehmen. Dieses Spiel begann sehr verhalten. Beide Mannschaften taten nicht mehr als notwendig. Einsatz und Laufbereitschaft war gering. Verständlich? Die Templiner mit ihrem hohen Altersdurchschnitt mussten sich die Kraft einteilen. Die Gäste bauten nur wenig Druck auf, nur wenige spielten „volle Pulle“. Einzig Enrico Kunze konnte gefallen. Er zeigte ein großes Laufpensum. Beide Torhüter mussten zunächst kaum eingreifen. Erst als Andre Jakubeit mit einem straffen Schuss das 1:0 (38.) erzielte, war Tobias Gottschalk gefordert, aber machtlos. Kurz darauf hätte das 2:0 fallen müssen. Doch Marcus Herm kam in Rücklage, traf den Ball nicht richtig und Torwart Gottschalk klärte stark per Fuß. Eine gute Möglichkeit hatten die Wittstocker aber auch, als Enrico Kunze mit einem Schuss Ringo Günther zur Aufmerksamkeit zwang. Der Druck der Gäste wurde dann stärker, ihre „Einspielzeit“ war vorbei. Norman Stüber versuchte es mit einem Schuss, den Günther nicht festhalten konnte. Der Ball kam zu Philipp Schütte, der dann aus spitzem Winkel schoss. Aber auch hier war Ringo Günther ein Meister seiner Klasse.
In Halbzeit zwei spielten die Gäste überlegen. Victoria III zog sich weit zurück, wehrte aufopferungsvoll ab und sicherte das 1:0 bis zum für sie erlösenden Abpfiff.hab

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