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Klassenkampf im Sächsischen

Kann Falko Götz morgen nach dem letzten Spieltag der  2. Bundesliga mit Aue den Klassenerhalt feiern? [KT_AUTOR_END][KT_CREDIT] FOTO: Jan Woitas
Kann Falko Götz morgen nach dem letzten Spieltag der 2. Bundesliga mit Aue den Klassenerhalt feiern? [KT_AUTOR_END][KT_CREDIT] FOTO: Jan Woitas

Leipzig.Die nervliche Anspannung ist hoch, und neben Zuversicht ist auch Angst zu spüren: Ausgerechnet die beiden einzigen sächsischen Mannschaften der 2. Fußball-Bundesliga kämpfen morgen im Fernduell ums sportliche Überleben. Mit einem Sieg beim SSV Jahn Regensburg kann sich der FC Erzgebirge Aue im Herzschlagfinale den Klassenverbleib direkt sichern. Patzt das Team von Trainer Falko Götz allerdings, verlässt Dynamo Dresden bei einem Heimsieg oder Punktgewinn gegen den SV Sandhausen den Relegationsplatz 16 und kann gelöst in die Sommerpause gehen. Aue müsste dann in die Relegation gegen den Dritten der 3. Liga. „Wir haben den Vorteil, dass wir mit einem Sieg durch sein können. Das ist Motivation genug“, sagte Aues neuer Coach Götz. In Elbflorenz weiß man hingegen um die nicht ideale Ausgangslage. „Wir haben es leider nicht mehr in eigener Hand“, erklärte Torwart Benjamin Kirsten.
Zwar geht es für Aue und Dynamo noch nicht um den direkten Abstieg, doch beide würde ein Absturz schwer treffen. „Es droht keinesfalls eine Insolvenz, aber es ist mehr als fraglich, ob wir eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen können. Schmalhans wird dann der Küchenmeister sein“, erklärte Dresdens Geschäftsführer Christian Müller für den Abstiegsfall. Der Gesamtetat würde von 20 Millionen auf rund 10 Millionen Euro halbiert. In Aue sieht man sich besser vorbereitet als beim Abstieg 2008. „Neun Spieler besitzen auch Verträge für die 3. Liga. Ein Abstieg wäre natürlich dennoch eine Katastrophe.“

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