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König Fußball regiert im Juni in der Viertorestadt

Genau 34 Mannschaften aus Deutschland wetteifern am 14. und 15. Juni in Neubrandenburg beim
8. Deutschen Alte- Herren-Supercup Ü32 im Fußball um den Pokal. Siegmund Menzel sprach mit Organisations-Chef Hans-Joachim Schröder über den Vorbereitungsstand.

Liegt die Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Fußballmeisterschaft im Plan?
Das kann man sagen, es geht nur noch um Feinheiten. Im Vorjahr hatte ich die inoffizielle Deutsche Meisterschaft in Neuler (Baden-Württemberg) besucht, dort Erfahrungen gesammelt. Nach Neubrandenburg werden insgesamt weit über 1000 Kicker, Trainer, Betreuer und Fans kommen. Sie übernachten in Neubrandenburger Hotels, die aber nicht ausreichen. So werden Sportler auch in Podewall, Neustrelitz, Stavenhagen und Mirow untergebracht.

Sind auch Bundesligavereine und ehemalige Bundesligaspieler dabei?
Ja, Hertha BSC Berlin und Bayern München, sie sind fast immer dabei. Für Hertha sollen zum Beispiel Pal Dardai, Ante Covic und Mike Lünsmann auflaufen. Star beim VfL Meckenheim ist der frühere Hansa-Profi Bachirou Salou.

Wie wird der Sieger ermittelt?
Es gibt acht Staffeln. Dabei erreichen jeweils zwei Mannschaften das Achtelfinale. Dann geht es im K.o.-System weiter. Pokalverteidiger ist übrigens der Blumenthaler SV aus Bremen.
Wo wird überall gespielt?
Das Turnier wird auf sechs Sportplätzen ausgetragen, davon drei im Jahnstadion. Zu den Spielstätten gehören zudem die zwei Sportplätze am Weidenweg und der Platz an der Fachhochschule. Nach dem Endspiel am 15. Juni wird abends in der Stadthalle die Altherren-Supercup-Party mit Siegerehrung steigen. Die ganze Veranstaltung dient auch einem guten Zweck.

Können Sie darauf näher eingehen?
Die Hälfte der Startgelder wird gespendet. Der 1. FC Neubrandenburg als Veranstalter legt die gleiche Summe drauf, so dass insgesamt
5100 Euro für das Leserhilfswerk des Nordkurier zur Verfügung gestellt werden.

Zurück zum Sport Wie schätzen Sie die Chancen des Gastgebers ein?
Der FCN belegte im Vorjahr in Neuler den elften Platz, hat das Achtelfinale unglücklich verloren. Eine bessere Platzierung sollte daheim möglich sein. Die Mannschaft mit Spielern wie Mario Kusturin, Lars Karnatz und Lutz Bruhn hat eine gute Qualität.

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