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KSV-Elf läuft in Lychen unverhofft hinterher

VonPeter Latendorf

Nach zuletzt wenig überzeugenden Auftritten setzte die Germania-Elf ihr Vorhaben um und gewann gegen die favorisierten Gollmitzer 2:1.

Lychen.Das Spiel gegen den Tabellenzweiten begann beiderseits mit viel Einsatzbereitschaft, jedoch ohne nennenswerte Torgefahr. In der 12. Spielminute hatte Christian Schmidt die erste gute Chance für die Gäste, doch Lychens Torhüter Lars Dzierzawa verhinderte den Rückstand seiner Elf. Im Gegenzug verfehlte Sebastian Baugatz nach gekonntem Dribbling knapp das Gästegehäuse. Dann zwang Jan Heinrich mit einem straffen Distanzschuss KSV-Keeper Mathias Groß zu einer reaktionsschnellen Parade (19.). Die Gastgeber gewannen in der Folgezeit mehr Spielanteile, der KSV sorgte aber mit geschickt vorgetragenem Kontern für Gefahr. So gab es auf beiden Seiten gute Chancen. Ein harter Direktschuss von Stefan Kienast streifte knapp am KSV-Tor vorbei, wenig später verhinderte Patrick Dzierzawa im letzten Moment Ingo Writsches Treffermöglichkeit. KSV-Keeper Mathias Groß parierte wenig später reaktionsschnell einen tollen Schuss von Jan Heinrich. In der 40. Minute kam nach sehenswertem Spielzug Marcel Dzierzawa in gute Schussposition und traf zum 1:0 für Germania. Kurz vor dem Pausenpfiff bauten die Gastgeber ihre Führung weiter aus. Nach einem Alleingang erzielte Jan Heinrich das 2:0.
In Halbzeit zwei wollte die Germania-Elf mit einer konsequenten Abwehr den Vorsprung behaupten. Das wurde eine sehr schwere Aufgabe. Gleich nach Wiederbeginn hatte Baugatz das 3:0 auf dem Fuß, Gästetorhüter Groß reagierte wieder gedankenschnell. In der 49. Minute war es dann Martin Groß, der mit einem geschickten Heber die Lychener Abwehr überraschte und so den Anschlusstreffer erzielte.
Wenig später traf Christian Schmidt freistehend den Pfosten des Lychener Tores und Christian Wille aus ebenso bester Position Lychens Torhüter. Der KSV war dem Ausgleich sehr nahe, doch seine Aktionen waren oft von zu viel Hektik bestimmt. Mehr Gefahr für die Gastgeber brachten die von Martin Groß immer wieder geschickt getretenen Freistöße.
In den letzten Minuten konnte sich Germania etwas vom Druck befreien und war sogar dem dritten Treffer näher als der KSV dem Ausgleich. Andreas Richard verfehlte mit einem trockenen Schuss hauchdünn das KSV- Tor und traf in der 86. Minute den Pfosten. In der Nachspielzeit steuerte der KSV mit letzter Energie in Richtung Ausgleichtreffer. Mit ebenso viel Einsatzbereitschaft ließen die Lychener das nicht zu und durften sich über einen völlig verdienten 2:1-Erfolg freuen.

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