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Leinen los: Usedom startet eigene Mini-Sail

Eine Messe zum Anschauen, zum Erleben und zum Mitmachen will die erste Usedom Sail im Zinnowitzer Hafen werden. [KT_CREDIT] FOTO: Sandra Grüning
Eine Messe zum Anschauen, zum Erleben und zum Mitmachen will die erste Usedom Sail im Zinnowitzer Hafen werden. [KT_CREDIT] FOTO: Sandra Grüning

VonSandra Grüning

Ob Segeln, Surfen, Kanu- fahren oder einfach nur
mit dem Tretboot über plätschernde Wellen schippern: Die Möglichkeiten für Wassersportler sind auf Usedom unbegrenzt. Was die Insel alles an Wasser- sportlichem zu bieten hat, will die erste „Usedom Sail“ jetzt am Zinnowitzer Yachthafen zeigen.

Zinnowitz.Das 10 000 Quadratmeter große Hafen-Areal verwandelt sich bis Sonntag in eine maritime Erlebniswelt. „Wir wollen die Besucher zum Anschauen, Erleben und Mitmachen animieren“, sagt Organisator Michael Koch. Der 58-Jährige, der wegen der Ostsee von Bonn auf die Insel gezogen ist, ist leidenschaftlicher Segler und engagiert sich für den Nachwuchs. Die Idee zur Messe kam von ihm: „Die Insel ist prädestiniert für Wassersport. Wir haben allein sieben Surfschulen. Da wird’s Zeit, dass wir das gesamte Angebot mal präsentieren.“
Mehr als 30 Aussteller haben sich für die erste Wassersportmesse angemeldet. Darunter auch fünf Kite- und Surfschulen wie die Ahlbecker „Kite-Fieber“. Über den Slip-Eingang ins Achterwasser können Sportler die Marktneuheiten gleich selbst ausprobieren. Die Inselsafari kommt mit einem Schlauchboot, der Kulturhof Mölschow bietet maritimes Basteln an.
Auf den 91 Liegeplätzen präsentiert nicht nur der Yachtclub seine Boote vom Anfänger-Opti bis zur ausgewachsenen Yacht. Etliche Aussteller, Charterer und Bootsbauer sind mit von der Partie. Ein Bootsbauer gibt vor Ort einen Einblick ins Handwerk. Die Marina Kröslin kommt gar mit vier Yachten. Die Bootshalle wird in eine Messehalle umfunktioniert, in der es Segel-Zubehör, maritime Kunst und Mode zu sehen gibt.
Mitmachen und Staunen: Die Segler-Zeitung stellt einen „Wackel-Opti“ – einen Segel-Simulator – zur Verfügung. Zweimal am Tag
kann man auf einer Flottille des Yachtclubs anheuern.
Die Zinnowitzer Seenotrettung kommt mit ihrer „Hecht“ und legt am heutigen Sonnabend um 13 Uhr und am morgigen Sonntag um 14 Uhr einen fliegenden Start von der Kaimauer hin, nebst Rettungsmanövern.
Wer keine Lust auf Wassersport hat, kann sich beim Bogenschießen verlustieren oder gegrillten Fisch genießen. Da es auf dem Hafen-Gelände keine Parkplätze gibt, wird ein Shuttelbus eingerichtet. Er fährt an der Zinnowitzer Kurverwaltung, an der Freien Schule und am Zinnowitzer Bahnhof vorbei.
Schon jetzt hat Koch eine Schublade voller Ideen für die nächste „Usedom Sail“ im Kopf. Sie soll zu einem festen Bestandteil des Usedomer Veranstaltungskalenders werden.
www.usedomsail.com

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