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Loitzer Keeper glänzen mit bärenstarken Paraden

Der Loitzer Sven Präkels steuerte sieben Tore bei. [KT_CREDIT] FOTO: Jens Schröder
Der Loitzer Sven Präkels steuerte sieben Tore bei. [KT_CREDIT] FOTO: Jens Schröder

VonChristian Bermes

Die Peenetaler Handballer bezwingen in der eigenen Halle auch den
HC Neuruppin und haben damit den zweiten Tabellenplatz gefestigt.

Loitz.In einer tempo- und torreichen Partie setzte sich der HSV Peenetal Loitz am drittenletzten Spieltag der Handball-Ostsee-Spree-Liga der Männer vor eigenem Publikum mit 44:35 (20:18) gegen den HC Neuruppin durch und festigte damit den zweiten Tabellenplatz.
Dabei sah es anfangs gar nicht gut aus für die Peenetaler, denn die zuletzt sehr erfolgreichen Gäste kamen – wie erwartet – angeführt vom Linkshänder Krzysztof Gorniak, deutlich besser in die Partie und legten über 1:0 sogar bis auf 6:2 vor. „Wir waren in den ersten Minuten überhaupt nicht in der Partie. Da musste ich nach vier Minuten schon die erste Auszeit nehmen und nochmals auf die Jungs einwirken“, sah sich HSV-Trainer Christian Genuttis früh zum Handeln gezwungen. Doch seine Ansagen fruchteten fortan und beim 8:8 hatten die Hausherren die Partie schon wieder ausgeglichen. Nach dem 10:10 setzten sich Thomas Sanftleben & Co. bis auf 16:12 ab, doch eine doppelte Zeitstrafe für den HSV kurz vor der Halbzeit brachte die Gäste auf 18:20 heran.
Im zweiten Abschnitt schufen die Genuttis-Schützlinge aber rasch klare Verhältnisse. Über 22:19, 28:23 und 32:26 setzten sie sich kontinuierlich immer weiter ab. Dabei ragten vor allem die beiden Keeper heraus. „Beide haben eigentlich nicht am Freitagstraining teilgenommen. Michael Borchardt fehlte mit Erkältung, André Schumacher verletzte sich gleich zu Beginn der Einheit. Doch – auch wenn 35 Gegentore anders aussehen – mit je drei gehaltenen Siebenmetern und etlichen bärenstarken Paraden waren sie heute die Matchwinner. Dazu kam ein überragender Kay Baresel, der sich zusammen mit Tim Schieschang auf Rückraum Mitte und Linksaußen abwechselte“, lobte Genuttis vor allem den jungen Baresel, denn dreizehn Treffer erzielt man nun mal nicht alle Tage.
„Wie so oft in dieser Spielzeit hat uns die starke erste und zweite Welle sehr geholfen“, machte Trainer Genuttis seinen Frieden mit der Partie.
Unrühmlicher Höhepunkt war die Rote Karte für den am Ende gefrusteteten Gorniak, der in der 55. Minute wegen Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde.
Loitz: Borchardt, Schuma-
cher – Sanftleben (6), Baresel (13/6), Fandrich, Schulz (4), Schilk (8/2), Romeikat (1), Schieschang (3), L. Effenberger, Ney, Präkels (7), E. Schumacher (2)

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