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Mannschaftsleiter macht auch als „Rentner“ weiter

Kapitän Martin Schumacher gratulierte Mannschaftsleiter Helmut Lieckfeldt zum 65. Geburtstag. [KT_CREDIT] FOTO: G. Westphal
Kapitän Martin Schumacher gratulierte Mannschaftsleiter Helmut Lieckfeldt zum 65. Geburtstag. [KT_CREDIT] FOTO: G. Westphal

Altentreptow.Eine echte Überraschung gab es vor dem letzten Punktspiel der Kreisligafußballer des FSV 90 Altentreptow für deren Mannschaftsleiter Helmut Lieckfeldt. Denn neben den zahlreichen Glückwünschen zu seinem 65. Geburtstag durch die Akteure überreichte der Kapitän Martin Schumacher im Auftrag des Vorstandes des Vereins Blumen und ein Präsent. Anerkennung speziell für fünf Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Mannschaftsleiter bei der Treptower Zweiten.
Der gelernte Berufskraftfahrer Helmut Lieckfeldt begann mit zwölf Jahren bei Lok Altentreptow in der Schülermannschaft als Spieler. Und das unter der Regie von „Jupp“ Richter als ersten Trainer. In der damals leistungsstarken Nachwuchs-Bezirksliga war das Lok-Aufgebot, u.a. mit Wolfgang Hillmann, Frank Strauß, Werner Bandlow und Eckhard Denke als Torwart, insgesamt recht erfolgreich Neben mehreren Hallenfußball-Bezirksmeistertiteln gelang hinter dem souveränen Nachwuchs des SC Neubrandenburg auch bei der Meisterschaft ein beachtlicher zweiter Platz. Über die A-Junioren führte der Weg des Abwehrspielers Lieckfeldt direkt zur Altentreptower Ersten, die in der Bezirksklasse vertreten war.
Und auch nach der Armeezeit gelang nach der Zwischenstation Treptower Zweite wieder der Sprung in das Aushängeschild der Treptower, dann aber schon in die „Empor“-Erste. Nach dem Ende der aktiven Laufbahn und einer längeren Fußballpause suchte vor fünf Jahren der Übungsleiter der zweiten Mannschaft des FSV 90 Altentreptow, Uwe Köppen, einen Mannschaftsleiter als Verstärkung. Und so kam Helmut Lieckfeldt wieder zum Fußball, nun allerdings mit einer völlig anderen Aufgabe.
Nach vier Jahren Spielzeit in der Kreisklasse gelang seiner Mannschaft in der letzten Saison der Aufstieg in die Kreisliga. Das Ehrenamt erfordert eine hohe Einsatzbereitschaft, um den Spielbetrieb kontinuierlich abzusichern, macht aber auch Freude. Und die bereitete seine Treptower Zweite ihm als „Rentner“ mit einem 2:1 Sieg gegen Remplin an seinem Ehrentag.gw

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