Nordkurier.de

Nach Regionalliga-Finale zählt nur noch der Pokal

Will nach 2008 den nächsten Landespokalsieg mit der TSG Neustrelitz holen: Mittelfeldspieler Salvatore Rogoli (Mitte). [KT_CREDIT] FOTO: M. Schütt
Will nach 2008 den nächsten Landespokalsieg mit der TSG Neustrelitz holen: Mittelfeldspieler Salvatore Rogoli (Mitte). [KT_CREDIT] FOTO: M. Schütt

Fünf Jahre liegt der letzte Pokalsieg für die TSG Neustrelitz mittlerweile zurück. Aus dem aktuellen Kader waren 2008 Salvatore Rogoli, Velimir Jovanovic und Ingo Wunderlich dabei. Diese Spieler könnten am 29. Mai ihren zweiten Pokalsieg mit der TSG feiern. Matthias Schütt sprach vor dem Saisonhöhepunkt mit dem 32-jährigen
Salvatore Rogoli.

Bis zum Pokalendspiel gegen den FC Hansa Rostock sind es nur noch wenige Tage. Haben Sie und die Mannschaft die Partie schon im Hinterkopf?
Da wir noch das letzte Ligaspiel gegen Hertha BSC II (heute 13.30 Uhr d.R.) vor der Brust haben, steht das Hansa-Spiel noch nicht ganz im Fokus. Wir wollen gegen die Berliner gewinnen, das Selbstvertrauen mitnehmen und uns dann voll auf das Endspiel konzentrieren.

Mit den Hanseaten kommt ein Team nach Neustrelitz, das eine Liga höher spielt. Wie schätzen Sie den
Gegner ein?
Rostock ist keine schlechte Mannschaft, die im Profifußball zu Hause ist. Wir dagegen sind noch Neulinge. Dennoch müssen wir als Außenseiter keine Angst haben. Ich gehe von einem knappen Ergebnis aus, wobei beide Teams taktisch agieren werden und nicht von Beginn an mit offenem Visier spielen. Wir werden aber alles versuchen, um vor den eigenen Fans zu gewinnen.
Haben Sie noch Erinnerungen an den Triumph vom 10. Mai 2008 gegen den FC Anker Wismar und war das Ihr einziger Landespokalsieg?
Das war damals eine schöne Sache mit der TSG Neustrelitz den Pott in Waren zu holen. Ich habe den Pokal aber auch schon mit dem
1. FC Union Berlin, Reinickendorfer Füchse, FC Gütersloh und MSV Neuruppin geholt. Finalspiele machen viel Spaß, vor allem, wenn man den Pott auch noch gewinnt und in der nächsten Saison im DFB-Pokal spielen darf. Da winken große Teams und man steht deutschlandweit im Fokus.

„Pokalfinale daheim“. Wie war Ihre Reaktion auf die Nachricht, dass das Endspiel im Parkstadion
stattfindet?
Es ist schon eine tolle Sache und von Vorteil für uns, dass wir in Neustrelitz spielen. Wir wohnen hier, haben einen geregelten Tagesablauf und hoffentlich das Publikum auf unserer Seite. Hier kennen wir uns aus und der Gegner muss sich auf die Gegebenheiten einstellen. Ich freue mich auch schon auf die Fankulisse, da eine volle Hütte erwartet wird. Das pusht mich als Spieler.

Die TSG Neustrelitz holt am Mittwoch den Landespokal weil, ...?
Wir eine gute Mannschaft sind.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×