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Nach wochenlanger Schufterei hofft Anklamer Bodybuilder auf Medaille

Fred Pommerenke startet an diesem Wochenende bei den Deutschen Bodybuilding-Meisterschaften in Cuxhafen.  FOTO: Stefn Justa
Fred Pommerenke startet an diesem Wochenende bei den Deutschen Bodybuilding-Meisterschaften in Cuxhafen. FOTO: Stefn Justa

VonStefan Justa

Ein Peenestädter Bodybuilder hofft heute bei den Meisterschaften auf den Einzug ins Halbfinale. Am Montag ist er mit seinem Rennrad beim Einzelzeitfahren in Hintersee am Start.

Anklam.Nach 16-wöchiger Trainingsschufterei im Kraftraum wird es für Fred Pommerenke heute ernst: In Cuxhafen geht der Anklamer Kraftsportler bei den diesjährigen Deutschen Bodybuilding-Meisterschaften an den Start. Das Ticket hat er sich vor sieben Tagen durch einen dritten Platz beim Qualifikations-Turnier in Freiberg gesichert.
„Mein Ziel ist es, das Finale der besten Fünf zu erreichen“, sagt der 51-jährige Peenestädter, der in der Wettkampfklasse „Athletik Over 40“ antritt. Das Gefühl, bei einer Deutschen Bodybuilding-Meisterschaft auf dem Treppchen zu stehen, kennt Fred Pommerenke bereits. Im Jahr 2004 wurde er Vizemeister, 2011 gewann er Bronze. „Es wäre ein toller Erfolg, wenn es diesmal wieder zu einer vorderen Platzierung reichen würde. Die Konkurrenz ist allerdings stark. Man darf nicht vergessen, dass in meiner Wettkampfklasse bis zu elf Jahre jüngere Kraftsportler am Start sind“, betont der gebürtige Neubrandenburger, der im vergangenen Jahr bei den Weltmeisterschaften im Bankdrücken in Berlin Vierter wurde und 2012 zudem an drei Extremläufen teilgenommen hat.
Fasziniert vom Bodybuilding ist Fred Pommerenke seit knapp 30 Jahren. Den Entschluss, selbst an Wettkämpfen teilzunehmen, fasste er aber erst an seinem 40. Geburtstag. „Bis dahin habe ich als Trainer andere Kraftsportler auf Wettkämpfe vorbereitet“, blickt der Anklamer zurück.
Lohn für seine harte und akribische Trainingsarbeit war unter anderem der zweite Platz bei den Deutschen Bodybuilding-Meisterschaften im Jahr 2004. Vier Jahre später wurde er Deutscher Vizemeister im Bankdrücken. Zweimal gehörte der 80 Kilogramm schwere Sportler bei Universum-Wahlen zum Aufgebot der National-Mannschaft.
Lange Zeit zum Ausruhen bleibt dem Peenestädter nach den Meisterschaften übrigens nicht. Schon am Pfingstmontag wird er beim Einzelzeitfahren des SV Blau-Weiß Hintersee auf dem Rennrad sitzen. „Auch auf diesen Wettbewerb freue ich mich sehr“, sagt der 51-Jährige. Oberste Priorität haben allerdings heute die Titelkämpfe in Cuxhafen.

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