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Pferdenarren kommen auf ihre Kosten

VonHeike Becker

58 Springreiter haben
sich für den diesjährigen KGM-Cup in Sommerstorf gemeldet. Die internationalen Asse erwartet ein „tückischer“ Parcours, für den Wolfgang Meyer verantwortlich zeichnet.

Sommerstorf.Es ist eine internationale Premiere: Ab heute wird auf der Reitanlage Alter Landsitz Sommers- torf beim KMG-Cup erstmals ein CSI Zwei Sterne mit Pferd-Reiter-Paaren aus zehn Nationen stattfinden.
Titelverteidiger Carsten-Otto Nagel wird auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein. Er ist der Gejagte im Feld der Springreiter. Mit dabei ist auch Ralf Moormann aus Großkneten. Er belegte bei der Deutschen Meisterschaft Platz vier. Spannend sollte auch der Auftritt vom derzeitigen dänischen Meister Lars Bak werden. Bak lebt in Deutschland, in Schleswig-Holstein.
Prominentester Reiter ist in diesem Jahr der Gewinner der Olympia-Bronze-Medaille, Cian O’Connor Der Ire ist zum ersten Mal in Sommers- torf mit von der Partie. Ein weiterer Ire ist mit am Start – Michael Kelly. Der Ausnahmesportler spielt in seiner Freizeit eine Mischung aus Fußball und Rugby, gälischen Football – eine Sportart, die nichts für zartbesaitete Gemüter ist.
58 Springreiter haben sich für den 13. KMG-Cup in Sommerstorf angemeldet. Zu absolvieren sind insgesamt
24 Prüfungen. Ausgeschüttet werden rund 100000 Euro Preisgeld. Höhepunkt ist am Sonntag der Große Preis der KMG Kliniken und des Autohauses Rosier. In diesem Jahr gibt es wieder einen VW Golf zu gewinnen.
Neben dieser Prüfung geht es im Championat der Mecklenburgischen Brauerei Lübz am Sonnabend um wichtige Punkte für die Weltrangliste der Springreiter.
Außerdem findet im Rahmen des Turniers auch die Qualifikation für die DKB-Bundeschampionate statt.
Aber auch kulturell wird wieder einiges geboten am Rande der Reitanlage in Sommerstorf. Neben zahlreichen Attraktionen rund um den Reitsport findet auch in diesem Jahr wieder das beliebte Flutlichtbarrierespringen statt, danach gibt es einen Reiterball. Erstmalig hat sich der Veranstalter entschieden, keinen Eintritt zu verlangen – Besucher sind also ganz herzlich willkommen.
Spannend wird es in jedem Fall, auch diesmal zeichnet Wolfgang Meyer wieder für den Parcours verantwortlich. Er ist weltweit bekannt für „tückische“ Hinderniskombinationen.
Die Wettkämpfe beginnen ab morgen täglich ab 9.30 Uhr. Der Große Preis als Höhepunkt startet am Sonntag um 15 Uhr.

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