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Platzherr als der krasse Außenseiter

Von unserem Mitarbeiter
Matthias Schütt

Im Landesliga-Derby zwischen dem FSV Mirow Rechlin und der
TSG Neustrelitz II sind
die Rollen klar verteilt:
Die Gäste-Fußballer gelten als die klaren Favoriten.

Mirow/Neustrelitz.Derby-Zeit: Morgen treffen in ihrem achten Duell in der Fußball-Landesliga Ost die Teams vom FSV Mirow/Rechlin und von der TSG Neustrelitz II aufeinander (15 Uhr/Leussower Weg). „Wir waren vor keinem Derby so ein krasser Außenseiter und haben gegen die TSG Neustrelitz II noch nie auf heimischem Geläuf einen Zähler geholt. Vielleicht ist aber nun die Zeit reif für Punkte“, sagt FSV-Coach Jo-
achim Kittendorf, dessen Elf das Hinspiel mit 1:3 verlor.
Die Mirow/Rechliner stehen mit dem Rücken zur Wand. Nach drei Pleiten in Serie in der Rückrunde, in der der FSV nur einen Treffer erzielte und 14 Gegentore eingeschenkt bekam, rutschte man auf Platz zwölf ab und steckt im Abstiegskampf. Trotz eines Zehn-Punkte-Vorsprungs auf den Vorletzten SV Teterow ist der drittletzte Rang kein sicherer Nicht-Abstiegsplatz. „Man muss gucken, was von oben kommt. Daher ist es wichtig, den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren“, so Kittendorf zur brisanten Lage.
Andere Situation bei den Neustrelitzern, die mit jeder Menge Selbstbewusstsein anreisen. Drei Siege in Folge stehen für die TSG-II-Kicker von Coach André Schröder zu Buche. Nun wollen die Residenzstädter den vierten Streich.
„Für mich ist es mein erstes Derby und ein ganz normales Spiel. Der Gegner darf nicht unterschätzt werden, vielleicht müssen wir etwas Geduld haben“, so Schröder, der einen Sieg anpeilt. Mit
32 Zählern liegen die TSGler auf Rang drei und haben noch Ambitionen nach oben. „Wir dürfen in Mirow vor allem im Abwehrbereich keine leichten Fehler machen“, sagt Schröder.
Auf beiden Seiten wird es im Kader kaum Veränderungen geben. Bei den Hausherren, die zuletzt oft personell improvisieren mussten, hofft Trainer Kittendorf auf den Einsatz von Niclas Tobien und Jonas Fentzahn. Zudem setzt er auf Christoph Bednarz, der nach langer Pause wieder im Kader steht und die Offensive beleben soll. Coach André Schröder steht der Kader der letzten Wochen zur Verfügung. Der Einsatz von Spielern aus der TSG-„Ersten“ ist noch offen.

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