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„Puschi“ Jähnke schielt auf die Torjägerkrone

VonMarcus Budniak

Malchins Top-Torjäger Hannes Jähnke will im morgigen Verbandsliga- Topspiel gegen den
FC Schönberg sein Trefferkonto ausbauen.

Malchin.Als vor einer halben Saison der FC Schönberg zu Hause über Fußball-Verbandsligist FSV 1919 Malchin stolperte, dachte noch niemand daran, dass dieses Duell in der Rückrunde zu einem Top-Spiel werden würde. Doch der FSV, der seinerzeit den dritten Sieg in Serie einfuhr und sich aus dem Tabellenkeller hievte, spielt bislang eine überragende Saison und steht vier Spiele vor Saisonschluss auf Platz fünf. „Es wäre natürlich schön, wenn es so bleiben könnte. Wir wissen aber, dass das ganz schwer wird“, so Andreas Plagens. Der Routinier hat schon alles mit der Mannschaft erlebt, außer einen solchen Höhenflug.
Während die halbe Liga im Kampf um den Klassenerhalt bibbert, steigt am morgigen Sonnabend (14.30 Uhr) beim FSV Malchin das Top-Spiel des Verbandsliga-Spieltages. Zu Gast ist der FC Schönberg 95, der eine ordentliche Brise Oberligaluft mit aufs Plastikgrün bringt. Während renommierte Teams wie der Greifswalder SV 04, Eintracht Schwerin oder der Rostocker FC das Abstiegsgespenst verjagen wollen, geben sich die rot-weißen Malchiner gelassen. Mit einer fulminanten und möglicherweise geschichtsträchtigen Saison haben sie vier Spieltage vor Saison-Ultimo den Klassenerhalt sicher. Auch der Kontrahent von der Maurine hat sein Saisonziel in der vergangenen Woche erreicht. Der FC Schönberg hat den Aufstieg zur Oberliga durch das 2:1 gegen den 1. FC Neubrandenburg 04 II perfekt gemacht. Spitzenreiter Sievershäger SV sowie der FSV Bentwisch gaben keine Lizenzunterlagen für die neue Liga ab.
Die rot-weiße Überraschungself aus Malchin hat sich für das Saisonfinale noch einiges vorgenommen. „Wir machen es wie bis hierher, gucken von Spiel zu Spiel was möglich ist“, erklärt Kapitän Matthias Netling. Ein Rezept, mit dem die 1919er bisher blendend gefahren sind.
Einer ist unterdessen doch etwas aufgeregter als sonst. „Aufgeregt würde ich das nicht nennen, eher motiviert“, versucht Hannes Jähnke zu besänftigen. Der Angreifer liegt derzeit auf Platz zwei der Torschützenliste. Seine 16 Treffer sind allerdings vier weniger als die
20 vom Führenden Marco Pajonk. Die Wege von Jähnke und Pajonk werden sich am Sonnabend kreuzen. Pajonk stürmt für Schönberg. Der Top-Torjäger der Gäste blieb im Hinspiel ohne Treffer, „Puschi“ Jähnke hingegen traf in der Nachspielzeit zum kleinen 2:0-Fußballwunder.

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