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Rekord: Parmer SV landet 13:0-Sieg

VonBurkhard Bock

Für den KSV Prenzlau gibt es in Pamen nichts zu bestellen. Er erleidet ein wahres Debakel.

Parmen.Was bedeutet dieses Resultat für beide Teams in ihren Spielen dieses Wochenendes? Beim Sieger konnte sich keiner daran erinnern, jemals so hoch gesiegt zu haben, beim KSV Prenzlau keiner, wann es je so ein Debakel gab. Das war aber der höchste und klarste Siege in dieser Kreisligsaison.
Was der KSV Prenzlau in Parmen bot, war mehr als peinlich. Er wirkte lustlos, ohne Ordnung und Einsatzbereitschaft. Und dabei riss der Gastgeber auf keinen Fall Bäume aus, er hätte sogar höher gewinnen müssen.
Das 1:0 fiel nach einem Einwurf von Christian Heymann. Ricardo Küster verlängerte per Kopf. Marco Pietsch stand goldrichtig und traf (4.). Danach wurde es abwechslungsreich. Auch der KSV kam zu kleinen Chancen. Doch nach gut einer halben Stunde fiel das 2:0. Erneut war es Marco Pietsch, der sich an der Strafraumgrenze durchsetzen konnte. Alle Prenzlauer sahen zu, Pietsch traf zum 2:0 (32.). Richard Schulz setzte sich wenig später auf der linken Außenbahn durch, flankte in die Mitte, wo Karl Wever frei stand – 3:0 (38.).
Nun war die Moral der Gäste gebrochen. Robert Rösler spielte sich am Strafraum durch und erzielte das 4:0 (42.). Noch vor der Pause das 5:0 (45.). KSV-Keeper Hannemann konnte beim Küster-Freistoß den Ball nicht halten, Karl Wever schaltete am schnellsten und traf.
Wer nun glaubte, dass sich die Gäste in der zweiten Halbzeit mehr engagieren würden, sah sich getäuscht. Die Gastgeber hatten leichtes Spiel. „Langsam wird es lächerlich, was der KSV hier bietet“, war der Kommentar eines Zuschauers.
Die weiteren Treffer erzielten: 6:0 Rösler (53.), 7:0 Küster (58.), 8:0 Pietsch (60.), 9:0 Wever (64.), 10:0 Küster (67.), 11:0 Schulz (72.), 12:0 Küster (84.), 13:0 Mager (85.).

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