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Röbel im „Belagerungszustand“

„Belagerungszustand“ herrschte am Wochenende im Röbeler Seglerhafen. Dicht an dicht drängten sich die Segelboote auf dem Gelände des Röbeler Seglervereins, denn beim Optimal-Cup wollten sich die Skipper auf der Müritz im Laser, im Opti und im 420er miteinander messen. [KT_CREDIT] FOTO:Jens-Uwe Wegner
„Belagerungszustand“ herrschte am Wochenende im Röbeler Seglerhafen. Dicht an dicht drängten sich die Segelboote auf dem Gelände des Röbeler Seglervereins, denn beim Optimal-Cup wollten sich die Skipper auf der Müritz im Laser, im Opti und im 420er miteinander messen. [KT_CREDIT] FOTO:Jens-Uwe Wegner

VonJens-Uwe Wegner

Der Röbeler Seglerverein verzeichnet beim diesjährigen Optimal-Cup eine Rekordbeteiligung.

Röbel.Im Röbeler Seglerhafen herrschte am Wochenende Ausnahmezustand, denn beim Optimal-Cup versammelten sich dort so viele Steuermänner von Optis, Laser-Flitzern und 420ern wie lange nicht auf dem Areal. Kein Wunder, denn die Klasse der Veranstaltung des Röbeler Seglervereins hat sich bei den Skippern aus ganz Deutschland längst herum gesprochen.
Die erste für den Vormittag geplante Wettfahrt wurde erst einmal verschoben, denn die beiden erfahrenen Wettfahrtleiter Heino Leja und Dirk Köhn „witterten“ förmlich, dass am Nachmittag genügend Wind zur Verfügung stehen würde. Und tatsächlich, bis 18.25 Uhr wurde am ersten Tag die Müritz unsicher gemacht. Alle vier geplanten Wettfahrten konnten an den zwei Tagen durchgezogen werden, so dass die Ergebnisse auch wirklich Aussagekraft besitzen.
87 Skipper starteten bei den Optis A. 46 Teilnehmer waren beim Laser 4.7 zu verzeichnen. 49 Jungsegler kämpften mit dem Laser Radial. Bester Müritzer war hier Max Wilken vom Röbeler Seglerverein, der einen 6. Platz belegte. 14 Sportler starteten mit dem Laser Standard, und 32 Starter waren bei den 420er zu zählen. Hier konnte Lokalmatadorin Valentina Tast vom Röbeler Seglerverein mit ihrem Kollegen Philipp Roitzsch (NRV) den zweiten Platz ergattern. Und dann das riesige Opti-B-Feld: 112 kleine Segler gingen an den Start, und da konnten zwei Röbeler Jungskipper ordentlich auftrumpfen. Denn Simon Frielinghaus wurde bei diesem Riesen-Teilnehmerfeld Zweiter und Anne-Lene Westerkamp Dritte, Respekt!!! Um exakt 14.09 Uhr endete am Sonntag die vierte und letzte Wettfahrt einer generalstabsmäßig organisierten Großregatta.
„Ohne Sponsoren ist eine solche Großveranstaltung nicht möglich. Deshalb bedanke ich mich besonders beim
Röbeler CD-Werk Optimal, das auch zum Namensgeber der Regatta wurde“, sagte Steffen Westerkamp, der Vorsitzende des Röbeler Seglervereins.

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