Nordkurier.de

SC Victoria kann aufatmen

VonBurkhard Bock

Nach intensiv geführtem Spiel beendet die Templiner Landesligaelf mit dem 1:0 gegen den RSV Eintracht eine Serie von Pleiten.

Templin.„Was ist nur mit der Mannschaft los?“ Die Zuschauer im Templiner Stadion wetterten. Es lief nicht viel zusammen. Auch wenn sich die Spieler um ein schnelles Spiel bemühten, Fehlpässe machten das oft zunichte. Es nahm sich kaum ein Spieler den Mut, auf das Tor des Gegners zu schießen. Dennoch führte das letzte Anrennen zu einem 1:0-Erfolg.
Die erste gute Möglichkeit hatten die Templiner nach einem schönen Spielzug. Über die Stationen Milster – Wilson – Hoff wurde das Spiel schnell. Der Ball verpasste aber knapp das Ziel. (10.). Stefan Neumann versuchte es mit einem Torschuss, der aber weit drüber ging (16.). Das war auch schon die Templiner Ausbeute in der ersten Halbzeit. Die Gäste aus Teltow erspielten sich aber auch kaum eine Möglichkeit.
Halbzeit zwei wurde intensiver geführt. Aber die Quote individueller Fehler blieb hoch. Sie führte immer wieder zu Ballverlusten. Die Gäste hatten daher einige zwingende Torchancen. Torwart Marcin Markiewicz musste in drei Situationen (52., 70., 75.) all sein Können beweisen.
Trainer Heiko Stäck wechselte dann. Mit Matthias Bock, Uwe Rakow und Markus Schauseil kamen frische Offensivkräfte. Die Regie wurde nun von den Templinern übernommen. Als Felix Hoff frei vor dem Gästekeeper auftauchte, fehlte ihm Nervenstärke. Er schob den Ball in die Hände des Torwartes (78.). Ein Sinnbild der momentanen Schwächen. Im Endspurt wurde es aber spannend. Nach einem Eckball der Gäste, rettete Martin Falk auf der Torlinie. Alles atmete auf. „Noch eine Niederlage und die Situation wird immer prekärer“, meinte Victoria-Chef Mario Brückmann.
Dann aber die Erlösung. Ein Pass von Martin Falk auf Felix Hoff öffnete die Räume. Hoff spielte auf den mitgelaufenen Matthias Bock, der das umjubelte 1:0 (90.) erzielte. Schiedsrichter Andre Ihrke ließ zwei Minuten nachspielen – zwei Zitterminuten, weil die Gäste auf den Ausgleich drängten. Aber die Templiner verteidigten das 1:0 aufopferungsvoll.
„Ich hoffe, dass der Knoten nun geplatzt ist und die Spieler endlich wieder mehr Selbstvertrauen finden“ so Trainer Heiko Stäck, der seine Mannschaft nun auf das schwere Spiel in Prenzlau mental vorbereiten muss.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×