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Schenkenberger landen 4:2-Erfolg in Röddelin

Von Mitarbeiter
Burkhard Bock

Die Kreisklassekicker des SV Blau-Weiß Röddelin unterliegen im Nachholspiel dem SV Blücher.

Röddelin.„Über sechs Stunden haben die Jungs gebraucht“, bemerkte Vereinschef Gerhard Noetzel zur Schneeräumaktion seiner Blau-Weißen. Dennoch waren die Bedingungen nicht die besten, weil der gefrorene Boden sehr glatt war und mit der Zeit immer schmieriger wurde. Doch die Partie verlief äußerst fair. Dabei verletzte sich der Schenkenberger Christoph Trester so schwer, dass er ins Krankenhaus musste. Ohne gegnerische Einwirkung kam er ins Rutschen und verletzte sich dabei das Knie.
Der erste Warnschuss im Spiel kam vom Röddeliner Alexander Lubitz aus gut 20 Metern Entfernung. Manuel Utech im Tor der Schenkenberger musste sich mächtig strecken (12.). Alle Spieler hatten große Standprobleme. So war an schnelle Spielzüge nicht zu denken. Nur wenn der Ball direkt gespielt gab es gute Aktionen. Nach einem Flankenball von Kai Buchholz war Ronny Siebert mit dem Kopf zur Stelle und erzielte das 0:1 (25.).
Beide Mannschaften waren nun bemüht, das Spiel an sich zu reißen. Doch immer wieder rutschten die Spieler aus und verloren den Ball. Bei einem Angriff der Röddeliner waren sich Christian Gutsch und Manuel Utech nicht einig. Maxim Zacjenko spitzelte den Ball zum 1:1 (34.) ins Tor. Die Gäste hatten etwas mehr vom Spiel und zwangen die Röddeliner immer wieder in die Abwehr. Ein Schuss von Robert Breitsprecher ging über das Tor (35.). Der nächste Angriff war aber erfolgreicher. Nach einem Eckball kam Buchholz an den Ball und erzielte das 1:2 (38.).
Gleich nach der Pause verletzte sich Christopher Trester. Kurzzeitig war das Spiel unterbrochen. Die Gastgeber wollten nun den Ausgleich erzielen, spielten druckvoller. Das gelang, als Franko Buchholz bei einem Abwehrversuch über den Ball schlug, Sebastian Kalisch daher frei durch war und sich diese Chance zum 2:2 (54.) nicht nehmen ließ. Das wurmte die Gäste sehr. Ihre Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Beim Pass von Fabian Meylahn nahm Rico Krause das Leder direkt direkt und erzielte das 2:3 (56.). Als dann wenig später Martin Ziebarth ein Eigentor unterlief stand es 2:4 (63.). Diesen Vorsprung brachte die Blücher-Elf über mit Ruhe über die Zeit. Zwar hatten die Gastgeber durch Alexander Lubitz, Honza Huntz und Dimitri Zacjenko noch Möglichkeiten, nutzen diese aber nicht.

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