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Schnelle Gegentore verkraftet

Steven Kolbe (rechts) markierte zwar den 2:3-Anschlusstreffer, verfehlte hier aber nach einer Hereingabe den Ball.  FOTO: N. Hannemann
Steven Kolbe (rechts) markierte zwar den 2:3-Anschlusstreffer, verfehlte hier aber nach einer Hereingabe den Ball. FOTO: N. Hannemann

Von Mitarbeiter
Nico Hannemann

In der Fußball-Kreisliga setzt sich Eintracht Göritz in einer turbulenten Schlussphase mit 4:2 gegen Rot-Weiß Prenzlau II durch.

Göritz.Ein Spiel mit hochklassigen Chancen war es nicht, dennoch es bot viel Spannung. Zu Beginn spielten beide Mannschaften vorsichtig. Nach und nach häuften sich die Ungenauigkeiten im Spiel der Gäste. So kam die Eintracht zur ersten Chance. Alexander Möhl enteilte seinem Bewacher, doch sein Abschluss aus spitzem Winkel brachte nur einen Einwurf ein. Einer mit Folgen – Patrick Berg durfte unbewacht den Ball annehmen und traf aus 20 Metern zum 1:0 (22.). Die Eintracht-Kicker weiterhin nicht spielbestimmend. Sie gingen aber energischer zur Sache. So reagierte Chris Schmeling auf einen verunglückten Abschlag Udo Burmeisters am schnellsten und vollendete von der linken Strafraumgrenze platziert zum 2:0 (34.).
Nach der Pause die Göritzer selbstbewusster. So fanden die Angreifer wenig Gegenwehr. Stefan Vilter scheiterte im ersten Versuch an Burmeister, im Nachschuss markierte er aber das 3:0 (52.). Die Partie schien gelaufen. Der FSV-Keeper verhinderte gleich drauf gegen Möhl sogar das 4:0.
Doch dann sah Matthias Ulrich nach einem Foul im Mittelfeld Gelb/Rot (55.). Wer einen Sturmlauf der Rot-Weißen erwartete, täuschte sich. Mehr als ein Distanzschuss aus 40 Metern von Sebastian Turowski sprang zunächst nicht heraus (70.). Auf der Gegenseite prüfte Schmeling Burmeister, der sicher parierte (75.).
Dann landete eine Freistoßflanke von Marcus Schröder zum 1:3 im Eintracht-Gehäuse (80.). Und nach einer Flanke von Christian Wilski traf Steven Kolbe etwas unorthodox mit dem Oberschenkel zum 2:3 (83.). Aber alle Prenzlauer Chancen machte ein katastrophaler Fehlpass von Rene Storbeck gleich wieder zunichte. Möhl nutzte diese Möglichkeit sofort zum 4:2-Endstand (85.).

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