Schwere Schlappe: FSV-Truppe geht in Greifswald unter

Greifswald/Mirow.Eine böse 0:8-Niederlage hat der Fußball-Landesligist FSV Mirow Rechlin bei Blau/Weiß Greifswald erlitten. Bis zur Pause war die Sache mit 0:2 noch glimpflich abgegangen, dann aber musste der Gast die deutliche Überlegenheit der Boddenstädter anerkennen und kassierte – auch durch viele eigene unnötige Fehler – weitere sechs Tore. Das war die bisher höchste Niederlage in der FSV-Landesliga-Geschichte.
Die Mannschaft von Trainer Joachim Kittendorf nimmt derzeit den drittletzten Tabellenplatz ein, am kommenden Sonnabend
(15 Uhr) steht in Mirow das Derby gegen die drittplatzierte TSG Neustrelitz II an – erneut ein schwerer Job.
Schon nach acht Minuten lag Mirow/Rechlin in Greifswald mit 0:1 hinten. Die Gäste antworteten mit einem Krokotsch-Freistoß und später mit einer gelungenen Kombination Tobien-Fentzahn-Boehnke, bei beiden Chancen sprang nichts Zählbares heraus. Auf der Gegenseite schon: Ein umstrittener Eckball führte zum Greifswalder 2:0 – per Kopf (23.).
Kurz darauf versuchte es der Mirower Tobien mit einem Solo, wurde aber vor dem Strafraum unfair gebremst. Den fälligen Krokotsch-Freistoß meisterte der polnische Blau/Weiß-Keeper klasse, wie auch weitere Versuche von Lindner, Fentzahn und Boehnke.
In der 2. Halbzeit setzte der Gastgeber seine aggressive Spielweise fort und erhöhte auf 3:0 (51.). Von diesem Rückschlag erholte sich der FSV nicht mehr und bekam innerhalb von 20 Minuten vier weitere Tore eingeschenkt. Die Kittendorf-Truppe gab sich nicht vollends auf, war aber gegen einen in Bestform spielenden Gastgeber machtlos. Das 8:0 in der 87. Minute, wieder verursacht durch einen Mirow Rechliner Deckungsfehler, besiegelte die deutliche Niederlage. Den durchaus verdienten Ehrentreffer von Boehnke erkannte der Schiri-Assi Wagenknecht nicht an.
FSV Mirow/Rechlin: Jachtner, Dobberstein, Burchert, Tobien, Büttner, Schneeweiß (72. Tauchmann), Krokotsch (75. Mietz), Lindner (45. Dinse), Fentzahn, Boehnke, Synwoldt.es

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