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Spitzenreiter Friedland lässt weiteren Kantersieg folgen

Pasewalks Abwehrspieler Tomasz Rachwalski (links) und der Friedländer Torjäger Denis Schmidt.  FOTO: Eckard Berndt
Pasewalks Abwehrspieler Tomasz Rachwalski (links) und der Friedländer Torjäger Denis Schmidt. FOTO: Eckard Berndt

Von unserem Mitarbeiter
Eckard Berndt

Mit – sage und schreibe –
9:1 fertigt der Tabellenführer in der Landesliga Ost daheim
die Fußballer vom Pasewalker FV ab.

Friedland.Aus den Angeln gehoben wurde der Pasewalker FV in seinem Gastauftritt vom TSV Friedland 1814. Der Platzherr und Landesliga-Ost-Spitzenreiter gewann mit 9:1 (2:1) und ließ damit dem 10:1-Kantersieg in Malchow einen weiteren Coup folgen.
Dabei hatten die Fußballer von PFV-Coach Tino Mundt mit dem 1:0 (2. Minute) durch Lukasz Trociuk, der sich in der 38. Minute per Revanchefoul die Rote Karte einhandelte, einen Start nach Maß. Das war es dann aber auch mit der Pasewalker Herrlichkeit. Fortan diktierte der Hausherr das Geschehen. In der 27. Minute köpfte Denis Schmidt den 1:1-Ausgleich. Und noch vor der Pause besorgte Kuhn das 2:1.
Im zweiten Durchgang ging es Schlag auf Schlag, da konnten einem die Pasewalker schon fast leid tun. Mit einem lupenreinen Hattrick (52., 53., 62.) brillierte Sturmtank Alexander Bielesch. „So leichtsinnig darf man sich nicht präsentieren“, ärgerte sich PFV-Abwehrspieler René Rüh.
Die Offensive der Gastgeber war nun nicht mehr zu halten. Schmidt (68., 83.) und Matthias Kroll (80., 86.) legten weitere Treffer nach. Pasewalk-Tormann Philipp Kronemann stand ständig im Brennpunkt. Mit einigen tollen Reflexen verhinderte er eine zweistellige Niederlage.
„Das Ergebnis ist für mich zu hoch ausgefallen. Denn vor der Pause stellte Pasewalk uns vor Probleme. Der Platzverweis spielte uns natürlich in die Karten. Aber ich muss meiner Mannschaft auch ein Kompliment machen. In den zweiten 45 Minuten wurde sicherer und guter Fußball geboten“, so Friedland-Coach Heinz Dahms.
PFV-Coach Tino Mundt: „Die frühe Verletzung von Matthias Rößler zwang uns zum Umbauen der Abwehr, und der Platzverweis brachte uns aus dem Konzept. Auch unsere Personalsituation, wir mussten heute auf zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen, machte uns Schwierigkeiten.“
Friedland: Frank - Hennig, Krüger (65. Zerwinski),
Becker, Stiller, F. Kuhn (71.
Voigt), Nasky, Kroll, Reichelt (59. Hasenjäger), Schmidt, Bielesch

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