Nordkurier.de

SV Fortuna im Vormarsch

Energisch sorgen drei Schmöllner für die Abwehr eines Angriffs ihrer Gäste.  FOTO: A. Gehrmann
Energisch sorgen drei Schmöllner für die Abwehr eines Angriffs ihrer Gäste. FOTO: A. Gehrmann

VonArmin Gehrmann

Kreisklasse: Die Schmöllner machen mobil. Devise „Zurück in die Kreisliga“. Mit Siegen in Nachholspielen wird das Erreichen des Ziels immer wahrscheinlicher.

Schmölln.Die Kreisklasse-Fußballer des SV Fortuna Schmölln machen nicht nur mobil, sie ziehen durch. Zwei Nachholspiel, zwei Siege und nun Rang drei. Da Victoria Templin III (2./52 Punkte) wegen des zu erwartenden Abstiegs der Landesklasseelf Victoria II nicht in die Kreisliga aufrücken kann, sind die Schmöllner Träume fast erreicht. Wenn die Elf nicht patzt. Aber Trainer Detlef Wuttke gibt sich zielorientiert. „Wir wollen Rang zwei. Das ist noch machbar.“
So äußerte er sich bereits während des Spiels gegen die Sportfreunde kein Ort am Sonnabend. Dabei verging etwas Zeit, ehe der Schmöllner Motor auf Touren kam. In der ersten Viertelstunde geschah wenig, weil unkontrolliert angegriffen und die Bälle beiderseits durch Fehler verloren wurden. Schramke, der lauffreudigste Fortuna-Akteur, setzte die ersten Ausrufezeichen, als er sich in Bedrängnis durchsetzte (16.) und dann am gut reagierenden Keeper der Gäste scheiterte (20.). Dann jedoch konnte niemand den Sturmlauf von Ziem bremsen, der eine Flanke technisch gekonnt im Vorwärtsdrang annahm und zum 1:0 (25.) traf. Doch nun wollten einige Schmöllner zu viel, stürmten aus mehreren Positionen und vernachlässigten das Umkehrspiel. Axel Krumrey hatte gerade lautstark das fehlende Zurücklaufen nach Ballverlust moniert, da nutzte Norman Kohn eine solche Nachlässigkeit zum 1:1 (35.). Die Fortuna-Elf hätte sich nicht beschweren können, wenn das schon das zweite oder dritte Gegentor gewesen wäre. Aber die Gäste vermochten solche „Gaben“ nicht zu nutzen. Andererseits hatten die Schmöllner schon durch Schramke zwei klarste Chancen nicht genutzt. Und wie das so ist – die Gäste freuten sich noch über den Ausgleich, da ging die Post im Gegenzug steil nach vorn ab. Schramke-Flanke, Schwedesky-Tor zum 2:1 (37.).
In Halbzeit zwei begann Fortuna weniger verhalten. Nach zwei ungenutzten Chancen war es ein 40-m-Solo von Ziem, das aus dem vollen Lauf mit dem 3:1 endete (60.). Danach gab es etliche unsachliche Kommentare der Gäste. Bessere Regelkenntnisse wären vonnöten. Und Vorteilauslegungen erst abzuwarten, wäre fairer gewesen. Weil man sich zu sehr darin verzettelte und auch noch konditionell abbaute, war das 4:1 durch Krumrey nach einer Ecke logische Folge.
„Nun kann das wichtigere Spiel gegen Blücher Schenkenberg kommen“, zeigte sich Detlef Wuttke optimistisch. Wie recht er hatte. Gestern putzte sein Team die zuvor vor ihnen liegende Blücher-Elf unerwartet klar 4:0 weg.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×