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Titel-Triumph für Fortunas D-Jugend

Die E-Jugend-Handballer des SV Fortuna 50 um die Trainer Kay Butzlaff (hinten links) und Tim Roloff (hinten rechts) wurden für den Sieg in der Bezirksmeisterschaft geehrt.  FOTO: Heiko Brosin
Die E-Jugend-Handballer des SV Fortuna 50 um die Trainer Kay Butzlaff (hinten links) und Tim Roloff (hinten rechts) wurden für den Sieg in der Bezirksmeisterschaft geehrt. FOTO: Heiko Brosin

VonChristian Bermes

Die Schützlinge der Trainer Israel und Henning holen den Handball-Landestitel. Auch die D-Mädchen und E-Jungs des Neubranden- burger Vereins schneiden respektabel ab.

NEUBRANDENBURG.Bei den Endrunden zur Bestenermittlung und der Landesmeisterschaft haben die Handball-Mannschaften des SV Fortuna 50 Neubrandenburg erfolgreich abgeschnitten. Herausragend ist der Gewinn des Landestitels der männlichen D-Jugend, stark aber gleichfalls der 3. Rang der D-Mädel. Auch Platz vier der E-Jungen, die bis auf zwei Spieler mit dem jüngeren Jahrgang angetreten sind, ist durchaus positiv zu bewerten.
Obwohl dem D-Jugend- Trainergespann Jonas Israel und Alexander Henning mit Rico Kaatz einer der Haupttorschützen (Schienbeinbruch) fehlte, Vincent Klepp grippekrank nicht zur Verfügung stand und einige Akteure angeschlagen in die Endrunde in Greifswald gingen, setzten sich die Fortunen in allen Spielen souverän durch. Zum Auftakt besiegten sie den SV Post Schwerin 9:7, es folgte ein 11:8-Erfolg gegen die SG Banzkow-Leezen. Nach dem 13:8 gegen Stralsund wurde mit dem 14:8 gegen den bis dato stärksten Widersacher, die SG Vorpommern, vorzeitig alles klar gemacht. Der 11:8-Sieg über den HC Empor Rostock war nur noch Formsache.
Damit haben sich die jungen Neubrandenburger erneut für die Ostdeutsche Meisterschaft qualifiziert. Die findet vom 14. bis 16. Juni in Dessau statt.
Für Trainer Udo Levold hat die weibliche D-Jugend bei ihrer Endrunde in Rostock das Optimum erreicht. Nach dem Athletiktest, der mit einem Drittel gewertet wird, lagen die Fortuna-Mädchen hinter Rostock und vor Schwerin auf dem 2. Rang. Gerade beim 10:13 zum Auftakt gegen GW Schwerin zeigten die Neubrandenburger Handballerinnen einige Minuten lang, dass sie auch gegen einen solchen Kontrahenten phasenweise mithalten können. Doch nach dem 5:11 gegen den späteren Landesmeister Rostocker HC I sahen die Perspektiven erst einmal düster aus. Doch die Levold-Schützlinge gaben sich nicht geschlagen und siegten gegen die TSG Wismar (16:8) und den Rostocker HC II (9:2), dem man in der Vorrunde noch unterlegen gewesen war, sehr souverän. Im letzten Spiel reichte ein Remis gegen Pasewalk (11:11), um den 3. Rang zu verteidigen.
„Die Mannschaft hat voll überzeugt. Zudem wurde Franziska Renger noch als beste Spielerin der Endrunde ausgezeichnet“, sagte Levold.
Vor allem im Koordinationstest machte sich bei Fortunas männlicher E-Jugend als Gastgeber bemerkbar, dass nur zwei Spieler des älteren Jahrgangs dabei waren. Man konnte gegen Stralsund (13:1), die SG Parchim-Matzlow/Garwitz (13:4) und den HC Empor Rostock (6:4) siegen. Gegen die SG Vorpommern (4:9) und Landesmeister SV Post Schwerin (7:11) reichte es nicht. „Am Ende waren wir punktgleich mit dem Zweiten Vorpommern, aber aufgrund des schlechteren Athletiktests reichte es nur für Rang vier. Matthes Langhoff wurde als bester Spieler und Bester im Koordinationstest ausgezeichnet“, so Kay Butzlaff, der Trainer des Bezirksmeisters.

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