Nordkurier.de

Treffen der Alten, die keineswegs alt sind

Ein Bild für die Prenzlauer Handball-Chronik: Alle Teilnehmer am Traditionsturnier des SV Fortuna, die einst oder aktuell für den Prenzlauer Verein spielten.  FOTOs (2): C. Voigt
Ein Bild für die Prenzlauer Handball-Chronik: Alle Teilnehmer am Traditionsturnier des SV Fortuna, die einst oder aktuell für den Prenzlauer Verein spielten. FOTOs (2): C. Voigt

VonSteffen Domman

Die Handballsaison mit einem Traditionstag zu beenden, das hat sich beim SV Fortuna Prenzlau bewährt und findet ein gutes Echo.

Prenzlau.Viele Ehemalige konnten in der Grabow-Sporthalle begrüßt werden. So bot Trainerin Susi Heise-Hasse zusammen mit elf Spielerinnen eine Mannschaft Ex-Prenzlauer auf, die in drei Vergleichen die aktuelle Mannschaft der SV Fortuna (Spielunion Nordost) herausforderte. Während Katja Wilk (Pasewalker HV) sowie Manja Hasse und Juliane Ortwig (beide Lok Templin) aus der Nachbarschaft kamen, nahmen andere weite Anreisewege in Kauf: Pia Vorbringer (HSV Peenetal Loitz), Elisa Eickmann (Hamburg), Stefanie Bartholomè (HV Chemnitz), Anne-Kathrin Seehagen (Borussia Dortmund II. Große Freude löste auch der Auftritt von Maria Klemm (Neubrandenburg) aus, die nach schwerer Verletzung wieder im Aufwind ist und von ihrem dortigen SV Fortuna den Sprung bis in die U-16-Nationalmannschaft schaffte.
Fortunas Damen verloren gegen die Ehemaligen 29:43 (10:13, 8:15, 11:15), präsentierten sich aber unter Trainer Rene Hoffmann als fairer Gastgeber.
Bei den Männern standen sogar 30 Namen auf der Meldeliste. Sie absolvierten daher ein Mini-Turnier. Doch bevor Claudia Stiller und Alexander Zart zur Schiedsrichterpfeife griffen, gab es noch drei Verabschiedungen. Aus beruflichen Gründen verlassen die Landesligaspieler Christoph Kunz, Jonas Bartholomè und Carsten Liepherr die Uckermark. Dafür wünschte ihnen der Verein alles Gute und gab kleine Aufmerksamkeiten mit auf den Weg. Danach traten Fortunas Männer, die Ü 38 und die Ehemaligen gegeneinander an. Letztlich setzten sich die Männer mit 16:8 gegen die Ü 38 und 18:8 gegen die Ehemaligen durch. Trainer Ringo Pohling hatte sie gut eingestellt. Die Ehemaligen besiegten die Ü 38 mit 13:10.
„Wir bedanken uns als Verein bei allen Fortuna-Mitgliedern, Helfern, Eltern, Fans und Partnern. Wenn auch nicht alle Ziele aufgingen. Zusammen gelang eine gute Saison“, urteilte abschließend Fortuna-Chef Rene Hoffmann.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×